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Hunde-Elend in Wermelskirchen: Erfolg nach Druck von PETA und Tierfreund

 
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Jeder Hinweis kann Tierleben retten

Stand April 2013
Wermelskirchen (Rheinisch-Bergischer Kreis) / Gerlingen, 2. April 2013 – Zahlreiche Hunde, angekettet oder eingesperrt im engen Pferdeanhänger und Zwinger, Hühner in winzigen Kisten – es waren erschütternde Bilder, die sich PETA-Ermittlern im vergangenen Januar auf einem Grundstück in Wermelskirchen boten. Nach Einschreiten der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V gibt es nun einen Erfolg: Mit Hilfe eines hartnäckigen Tierfreundes wurden die Haltungsbedingungen aller Tiere verbessert. Für die Hunde wurden Laufleinen angeschafft und in erreichbarer Nähe Schutzhütten aufgestellt, die Hühner verfügen nun über ein Freilaufgehege. Einer der Hunde ist weiterhin in einem Zwinger untergebracht, die Größe jedoch wurde vorschriftsmäßig angepasst.

Der aufmerksame Tierfreund hatte das zuständige Veterinäramt Rheinisch-Bergischer Kreis bereits Anfang 2012 über die zahlreichen Missstände informiert. Nachdem die Behörde untätig blieb, kontaktierte der Informant zusätzlich PETA und bat um Unterstützung. Die Tierrechtsorganisation nahm sich des Falles an und wandte sich ebenfalls an die zuständige Behörde. In Zusammenarbeit mit dem Amt wurden dann Schritt für Schritt bessere Haltungsbedingungen durchgesetzt, zuletzt im März 2013.

„Hunde sind bewegungsfreudige und soziale Rudeltiere, die sich nach Nähe und Zuneigung ihrer Halter sehnen. Eine Haltung im Zwinger ist für die Tiere nicht nur unzumutbar, sondern Tierquälerei“, so Kathrin Eva Schmid, Recherche-Koordinatorin bei PETA. „Wir bedanken uns beim Tierfreund und Veterinäramt. Zugleich ermutigen wir Menschen dazu, Vernachlässigung, Misshandlung und Quälerei von Tieren den Behörden zu melden und dabei standhaft zu bleiben.“

Entgegen der Hundehaltungsverordnung wurde der Hund in einem 1,60m x 2,60m kleinen Zwinger gehalten – der Vorschrift zufolge darf keine Seite die Länge von zwei Metern unterschreiten. Die Höhe des Zwingers reichte gerade aus, damit der Hund aufrecht stehen konnte. Auch das fehlende Wasser und der verschimmelte Kot auf dem Boden ließen darauf schließen, dass das Wohl des Tieres dem Halter gleichgültig war.

PETA weist darauf hin, dass eine Haltung von Hunden an der Kette oder im Zwinger niemals den Bedürfnissen der sozialen Tiere entsprechen kann und fordert ein Verbot sowohl der Zwinger- als auch der Kettenhaltung.

Meldungen über Missstände wie diesen erhält PETA beinahe täglich. Für Menschen, die Zeuge eines Aktes von Grausamkeit an Tieren waren, hat die Organisation hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Bild 1: Der Hund in engem Zwinger / © PETA / Bild 2: Der Pferdeanhänger mit Hunden / © Privat

Die Bilder sind auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:
PETA.de/Web/hunde-elend_in.6693.html
PETA.de/Web/Uneinsichtiger.6853.html
PETA.de/Web/Hunde-Elend_in.6703.html
PETA.de/Web/ZeugeVonGrausamkei.1399.html
PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de