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Hunde entgehen nur knapp dem Hitzetod in Einbeck und Andernach

 
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PETA: Lassen Sie Hunde niemals im Auto zurück!

Stand Juli 2012
Einbeck / Andernach / Gerlingen, 31. Juli 2012 – Nachdem im niedersächsischen Einbeck und rheinland-pfälzischen Andernach am vergangenen Freitag zwei Hunde beinahe sterben mussten, weil sie von ihren verantwortungslosen Halterinnen bei sengender Hitze unbeaufsichtigt im Auto zurückgelassen wurden, warnt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. vor dem qualvollen Tod von Vierbeinern bei sommerlichen Temperaturen. Die Organisation weist darauf hin, dass jedes Jahr zahlreiche Tiere den Tod im Auto finden, da viele Hundehalter noch immer die Auswirkungen der Sommerhitze auf ihre Vierbeiner unterschätzen.

„Wir bedanken uns bei den Menschen, die umgehend die Polizei verständigten“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Damit haben die engagierten Passanten die Tiere vor einem qualvollen Tod bewahrt. Im Sommer steigt die Temperatur im Auto schnell auf Backofenniveau. Ein Parkplatz im Schatten oder ein leicht geöffnetes Fenster schaffen keine Abhilfe. Hunde dürfen niemals unbeaufsichtigt im Auto zurückgelassen werden.“

In Fällen wie diesen müssen Sie das Tier sofort in den Schatten bringen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollten dem Hund langsam die Beine, dann der Körper mit nassen Tüchern gekühlt werden. Bieten Sie dem Hund handwarmes, keinesfalls eiskaltes Wasser zum Trinken an. Anschließend muss das Tier umgehend zum Tierarzt – auch, wenn sich sein Zustand durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen verbessert hat.

PETA weist darauf hin, dass nur einige Minuten in der Sonne ausreichend sind, ein geparktes Auto auf bis zu 70 Grad Celsius zu erhitzen. Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, erleiden sie im heißen Wageninneren schnell irreparable Hirnschäden oder einen Herzinfarkt.

Menschen, die einen Hund an einem warmen Tag im Auto entdecken, sollten schnell handeln. Ist der Besitzer des Wagens nicht auffindbar, muss umgehend die Polizei gerufen werden. Befindet sich der Hund bereits in Todesgefahr – Anzeichen dafür sind eine dunkle Zunge, glasige Augen und starkes Hecheln –, sollten Tierfreunde in Betracht ziehen, die Scheibe einzuschlagen. Dies kann unter Umständen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, die jedoch in keinem Verhältnis zum Tod des Tieres stehen – PETA sind allerdings keine Fälle bekannt, in denen rechtliche Folgen für die Tierretter entstanden sind. Sollte das Auto auf einem Supermarkt-Parkplatz stehen, lässt sich der Fahrzeughalter ausrufen – natürlich nur dann, wenn das Tier noch außer Gefahr ist.

Auf ihrer Internetseite stellt PETA ein Poster bereit, das Tierfreunde ausdrucken und an öffentlichen Orten anbringen können, um Hundebesitzer über den Hitzetod aufzuklären.

Lina van de Mars, Moderatorin, Schlagzeugerin und Tattoo-Model, zeigt in einem aufrüttelnden PETA-Video, wie es Hunden bei Sommerhitze im Auto ergeht.

Weitere Informationen:
PETA.de/hotdogs
PETA.de/niemals

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de