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Hundehaut-Produkte auf dem Weltmarkt: Neue PETA-Recherche wagt Blick in die chinesische Hundeleder-Industrie

Achtung unerträglich! Video zeigt panische Hunde, die für die Fleisch- und Modeindustrie zu Tode geprügelt und gehäutet werden

Stand Dezember 2014
Los Angeles (USA) / Stuttgart, 17. Dezember 2014 – Zusammengetrieben, geschlagen und gehäutet: Auf der Weihnachtswunschliste vieler Konsumenten stehen Lederprodukte wie Handschuhe, Gürtel oder Jacken. Die Tierrechtsorganisation PETA weist in diesem Zusammenhang auf die florierende Hundeleder-Industrie im Osten Chinas hin, die Tierhäute für Accessoires in die ganze Welt exportiert. Wie heute von der Nachrichtenagentur Reuters veröffentlicht wurde, gelang es einem Ermittler von PETA Asia erstmals, in der chinesischen Provinz Jiangsu schockierende Videoaufnahmen von Arbeitern bei der Schlachtung von Hunden zu machen – ein in der Region übliches Gewerbe. Die Arbeiter greifen mit Metallschlingen nach den völlig verängstigten Hunden, schlagen auf sie ein und schneiden ihnen die Kehle durch. Anschließend wird den Tieren die Haut abgezogen – hierbei beobachtete der Ermittler von PETA Asia, wie Arbeiter Hunde häuteten, die noch am Leben waren. Der Ermittler dokumentierte ebenfalls, dass die Hundehäute zu Damenhandschuhen, Arbeitshandschuhen und anderen Produkten verarbeitet wurden, die in alle Welt exportiert werden.

„Wie soll man sich bei so vielen Großhändlern, die billiges Leder aus China importieren, sicher sein, dass die Lederhandschuhe, die Geldbörse oder ein Lederbesatz nicht aus Hundehäuten gemacht ist?“, fragt die PETA-Vorsitzende Ingrid Newkirk. „PETA bittet alle Konsumenten weltweit darum, an die verängstigten gestohlenen Hunde zu denken, die geschlagen und gehäutet werden, und nicht nur an Weihnachten vegane Mode und Accessoires zu kaufen.“

Einer der Leitsätze von PETA lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir ihre Häute tragen. Trotz jahrelanger Kampagnenarbeit von PETA und anderen Organisationen werden in China noch immer keine Strafen für Tierquälerei verhängt. Ein Hundeschlachter sagte dem Ermittler von PETA Asia, dass in der Einrichtung täglich 100 bis 200 Hunde erschlagen und gehäutet würden. In der Anlage werden etwa 300 Hunde gefangen gehalten; viele der Tiere klettern panisch übereinander und versuchen so, der überfüllten Zelle zu entkommen. Während die Hundefleisch-Industrie in China mittlerweile weitgehend bekannt ist, war dies das erste Mal, dass PETA die Produktion von chinesischem Hundeleder dokumentieren konnte.


Videomaterial:
Sendefähiges Videomaterial, inklusive Rohmaterial, das in Handschuhfabriken aufgenommen wurde, kann hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
Leder.PETA.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860 591-529, JanaF@peta.de