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Tierleid in Sachsen-Anhalt

 
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PETA-Einsatzteam deckt tierschutzwidrige Haltung von Enten und Gänsen auf

Stand November 2013
Einsatz der PETA-Ermittler in Osterburg, Sachsen-Anhalt: Ein Mann hält Enten und Hühner sowie einen Hund unter offensichtlich tierschutzwidrigen Bedingungen. Das Gelände ist verwahrlost, herumliegender Schrott und Unrat bergen Verletzungsgefahren. Die Bedürfnisse der Tiere, ihre Gesundheit und ihr Wohl sind dem Mann augenscheinlich gleichgültig. Doch das Tierschutzgesetz gilt auch für seine Tiere – und muss ihnen ein Mindestmaß an Schutz bieten.

Ein VOX-Fernsehteam hat die Tierrechtler auf ihrem Einsatz für die Tiere begleitet:

 

 


Die Enten sind durchnässt © PETA

Hintergrundinformationen

Die Federtiere
Etwa 50 Enten und Hühner leben auf dem verwahrlosten Gelände. Die Unterbringung der Tiere ist katastrophal: Der Stall ist zu klein, um alle Tiere beherbergen zu können. Darüber hinaus ist der Schuppen extrem verdreckt und wird offensichtlich nicht gesäubert. Der Mist türmt sich etwa 20 cm hoch. Das ungefettete Gefieder der Enten ist nass und feucht, bei den winterlichen Temperaturen frieren die Tiere bitterlich. Auch der schlechte Zustand einiger Hühner ist auffallend.

Hund im zu kleinen Zwinger © PETA
Der Hund
In einem kleinen Zwinger, der nicht den Mindestanforderungen der Tierschutz-Hundeverordnung entspricht, muss ein Hund ein leidvolles Leben verbringen. Es ist mehr als zweifelhaft, ob der Vierbeiner gemäß den Vorgaben der Tierschutz-Hundeverordnung täglich Auslauf und mehrmals täglich angemessenen Umgang mit seiner Betreuungsperson erhält.

Der Halter
Das PETA-Einsatzteam konfrontiert den Tierhalter mit den offensichtlichen Missständen. Dem Mann aber ist das Wohlergehen seiner Tiere völlig gleichgültig. Vermittlungsangebote für den Hund, um diesem eine besseres Leben zu ermöglichen, lehnt er ab. Auch eine angekündigte Meldung an das Veterinäramt interessiert ihn nicht.

Das Veterinäramt
Die Tierrechtler informieren umgehend das zuständige Veterinäramt in Stendal über die tierschutzwidrige Haltung. Erst am folgenden Tag schickt die Behörde einen Amtstierarzt zur Überprüfung der Tierhaltung, der die Zustände jedoch als nicht tierschutzrelevant befindet. PETA Deutschland e.V. erstattete daraufhin Anzeige gegen den Tierhalter. Dieses Tierleid darf nicht toleriert werden!

 

Sie kennen einen ähnlichen Fall in Ihrer Umgebung?

Wenn Sie von einer ähnlichen Tierhaltung wissen oder Zeuge von Vernachlässigung, Misshandlung oder Quälerei von Tieren werden, melden Sie das bitte den zuständigen Behörden oder PETA.

• Tipps, wie Sie aktiv werden können finden Sie unter PETA.de/ZeugeVonGrausamkeit
• Wir bieten Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, entsprechende Fälle anonym unter PETA.de/Whistleblower zu melden.
• In vielen Fällen können wir Tieren mit unseren Recherchen helfen, dank Ihrer Unterstützung.