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Tiere im Urlaub

Heimatloser Hund in Griechenland © PETA
Tieren im Urlaub helfen
Tiere in Not haben nie Ferien. Wenn Sie eine Reise planen, denken Sie bitte auch immer an die Tiere, die Sie auf Ihrer Reise treffen könnten. Leider kennt Tiermissbrauch weder Schranken noch Grenzen. So kann es also passieren, dass Sie, egal wohin Sie reisen, Zeuge von Tierquälerei werden oder auf Tiere stoßen, die Ihre Hilfe benötigen.

Wie Sie noch helfen können
Die Gesetze zum Schutze von Tieren unterliegen weltweit starken Unterschieden. Nicht alle Länder verfügen über ein Tierschutzgesetz. Dort wo es Gesetze gibt, verbieten sie i.d.R. eine grausame Behandlung von Tieren. Die Definition von Tierquälerei variiert aber von Land zu Land, aber im Allgemeinen muss ein Tier Futter, Wasser und Unterschlupf haben und darf nicht misshandelt werden. Vertrauen Sie Ihren Instinkten. Wenn Sie ein Tier in Not sehen, zögern Sie nicht zu handeln! Jeder kann eine Anzeige wegen Tierquälerei erstatten (um Ihren Bericht zu untermauern, macht es Sinn, eine Kopie der Tierschutzbestimmungen Ihres Urlaubslandes zur Hand zu haben) und einen Tierarzt beauftragen, damit er ein Tier begutachtet und ggf. von seinen Leiden erlöst. In ländlichen Gegenden, die über keinen Tierschutzverein verfügen, wenden Sie sich bitte an die Polizei, die i.d.R. auch für die Umsetzung der Tierschutzgesetze zuständig ist. Schalten Sie in jedem Fall auch Ihre Reisebegleitung/Reisebüro vor Ort mit ein. Unter Umständen kann es sehr schwer sein, Behörden zu einem Einschreiten zu bewegen, aber es gibt noch andere Möglichkeiten, wie Sie helfen können.

Wenn Sie sehen, dass ein Tier missbraucht wird, fordern Sie den Übeltäter ruhig, aber bestimmt auf, dies zu unterlassen. Bleiben Sie höflich und versuchen Sie, keinen bedrohlichen Eindruck zu vermitteln. Es mag schon fast zu offensichtlich sein, aber manche Menschen brauchen einfach jemanden, der ihnen sagt, dass das, was sie da tun, falsch ist. Wenn Sie auf Widerstand stoßen, versuchen Sie, jemanden mit Befugnis zu finden.

Haben Sie in Ihrem Auto immer eine Kamera oder ein Fotohandy dabei. Falls es möglich ist, ein Foto zu machen, wird Ihnen dies helfen, Ihren Augenzeugenbericht zu untermauern. Melden Sie so viele Einzelheiten wie möglich, wie z.B. Datum, Uhrzeit und Ort des Vorfalls. Versuchen Sie, weitere Zeugen zu finden, die Ihre Anzeige stützen. Machen Sie auch sofort Meldung an die nächste Tierschutzorganisation.
Vielleicht möchten Sie einfach nur weiterfahren und auf das Beste hoffen, aber bitte versuchen Sie zu bleiben, bis das Problem gelöst ist. Sie sind möglicherweise die einzige Hoffnung für das Hilfe suchende Tier!

Seien Sie vorbereitet
Wenn Sie heimatlose oder verletzte Hunde oder Katzen auf den Straßen sehen, gehen Sie bitte nicht an ihnen vorbei—die Tiere brauchen Ihre Hilfe! Seien Sie auf Tiernotfälle vorbereitet, indem Sie ein Reisenotset in Ihrem Auto oder im Gepäck haben, einschließlich Hunde- und Katzenfutter, eine Leine, eine Bandage, um den Mund damit zu umwickeln (verletzte Tiere könnten aus Angst beißen), eine zusammenfaltbare Katzenbox aus Pappe und ein Handtuch oder eine Decke. Sollte es Ihnen nicht gelingen, das Tier anzulocken oder Sie aus anderweitigen Gründen nicht selbst eingreifen wollen, notieren Sie sich den genauen Standort (einschließlich Straße und Seitenstraße sowie markante Punkte) und eine Beschreibung des Tieres und melden Sie diese so schnell wie möglich der örtlichen Tierschutzbehörde oder dem Tierheim.

Die Do’s und Don’ts für Wildtierretter
Sollten Sie ein Wildtier entdecken, das verletzt oder verwaist zu sein scheint, beachten Sie bitte diese wichtigen Tipps der PETA-Wildtierexperten:

Greifen Sie bitte nicht ein, wenn das Beste wäre, sich zurückzuziehen. Im Frühling findet man fast überall Tierkinder, doch wenn sie nicht verletzt sind oder sich in unmittelbarer Gefahr befinden, benötigen sie gewöhnlich keine Hilfe. Die Tiermutter sucht vermutlich ganz in der Nähe nach Futter.
  • Halten Sie an, um zu helfen, wenn Sie ein verletztes Tier finden. Setzen Sie das Tier in eine geschlossene Schachtel oder Transportbox und stellen Sie die Schachtel an einen dunklen, ruhigen Ort. Stellen Sie sicher, dass dem Tier in der Box nicht zu kalt oder heiß wird und es genügend Luft bekommt. Falls man das Tier nicht vom Fleck bewegen kann, decken Sie es mit einem Handtuch oder einer Decke zu, damit es ruhig bleibt, bis Hilfe kommt. Achten Sie bitte auch darauf, dass das Tier unter dem Handtuch atmen kann.
  • Geben Sie dem Tier kein Futter oder Wasser.
  • Wenden Sie sich bitte sofort an einen örtlichen Tierschutzverein oder einen lizensierten Wildtierpfleger oder die Behörden.
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    Wenn Sie einem verunglückten Wildtier begegnen...

     

    Vor dem Urlaub

     

    Nach dem Urlaub

     

     

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