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Internationaler Tag der Katze am 8. August

 
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PETA fordert Kastrations- und Registrierpflicht für Katzen in Privathaltung – Über 140 Städte und Gemeinden machen mit

Stand August 2012
Gerlingen, 6. August 2012 – Mit 12,3 Millionen Stubentigern* ist die Katze das beliebteste „Haustier“ der Deutschen. Zugleich wird kein anderes Tier in Deutschland häufiger im Tierheim abgegeben oder ausgesetzt. Regelmäßig müssen Tierheime einen Aufnahmestopp erlassen, weil sie weiteren Tieren keinen Platz mehr bieten können – insbesondere zu Urlaubszeiten, wie gegenwärtig in den Sommerferien, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Zum Internationalen Tag der Katze am kommenden Mittwoch weist die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. auf das Leid der Samtpfoten hin und fordert mit Hinblick darauf die Einführung einer Kastrations- und Registrierpflicht für Katzen.

„Der Internationale Katzentag wurde zum Schutz der Tiere ausgerufen“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Noch mehr Schutz allerdings bietet eine allgemeine Kastrations- und Registrierpflicht – dies wird angesichts der überfüllten Tierheime mehr als deutlich. Katzenhalter müssen in die Verantwortung genommen werden.“

PETA weist darauf hin, dass in Deutschland schätzungsweise zwei Millionen heimatloser Katzen ein trauriges Dasein fristen. Sie sind die Nachkommen nicht kastrierter Katzen aus Privathaltung oder wurden selbst als ungewollte Katzenbabys ausgesetzt. Ohne menschliche Fürsorge leiden die Tiere an Hunger und Krankheiten, viele werden Opfer von Autounfällen, Jägern oder Tierquälern. Katzen, die von keinem Tierarzt untersucht oder von keinem Menschen umsorgt werden, sterben häufig auch an leicht zu behandelnden Krankheiten.

Um die Population heimatloser Tiere und ihr Leid in den Griff zu bekommen, fordert PETA eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in Privathaltung – auch die Bundestierärztekammer rät zu diesem Routineeingriff, der für Katzen unbedenklich ist.

Während in Österreich die Kastrationspflicht fest im Tierschutzgesetz verankert ist, sieht sich die Bunderegierung nicht in der Verantwortung. Doch immer mehr engagierte Lokalpolitiker erkennen Handlungsbedarf: Nachdem Paderborn bereits 2008 das Kastrationsgebot für Freigänger-Katzen einführte, haben sich inzwischen über 140 Städte und Gemeinden dieser Regelung angeschlossen. Da im Rahmen der Novellierung des Tierschutzgesetzes die Landesregierungen ermächtigt werden sollen, mittels Rechtsverordnung die Verpflichtung zur Kastration von Freigänger-Katzen in Privathaushalten zu regeln, appelliert PETA nun an die Länder, sich baldmöglichst für den Tierschutz und gegen Katzenjammer stark zu machen.

Auch Show-Größe Dieter Thomas Heck unterstützt PETAs Forderung nach einer bundesweiten Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen.

* Laut Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe

Menschen können verhüten, Katzen nicht / Copyright: Bartek Langer/PETA

Bild in druckfähiger Auflösung:
http://fotos.peta.de/details.php?image_id=2744

Weitere Informationen:
PETA.de/katzenkastration
PETA.de/katzenjammer
PETA.de/haustiere

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de