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Kaninchenmörder in Ladenburg / Tierschützer setzen 500 Euro Belohnung aus

Stand April 2011
Landenburg (bei Mannheim), 6. April 2011 – Am Bach zwischen Schützenhaus und Kinderheim hat eine Spaziergängerin gestern einen grausigen Fund gemacht. Ein unbekannter Tierquäler hat zwei Kaninchen in eine Mülltüte gesteckt und die Tüte wie Abfall weggeworfen. Eine eilig von der Spaziergängerin herbeigerufene Polizeistreife weigerte sich, die Tüte mit den Tieren mitzunehmen oder Ermittlungen einzuleiten. Jetzt ruft die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. alle tierlieben Menschen zum Handeln auf. Wer hat jemanden mit einer Mülltüte am Bach beobachtet? Wer kennt jemanden, der noch vor kurzem zwei Kaninchen gehalten hat? Ein Kaninchen hatte schwarz/weißes Fell, das andere rötlich/weißes. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, schreibt PETA 500 Euro Belohnung aus. Zeugen melden sich bitte, gerne auch anonym, bei PETA unter 0172 / 7103632.

„Wir gehen davon aus, dass der Täter die Kaninchen getötet hat und in der Tüte ‚entsorgen‘ wollte. Wenn jemand Tiere gewissenlos tötet, dann hat er jeden Respekt vor dem Leben verloren“, so Kampagnenleiterin Nadja Kutscher von PETA. „Bitte helfen Sie uns bei den Ermittlungen – jeder noch so kleine Hinweis kann zur Aufklärung des Verbrechens beitragen.“ Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland sagt: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ PETA hofft auf die Hilfe der Bevölkerung, damit nicht noch mehr Kaninchen zum Opfer von Gewalt werden.

Interviewkontakt: Nadja Kutscher, Tel. 07156 / 17828-25, NadjaK@peta.de
Druckfähige Fotos senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu!
Weitere Informationen: http://www.peta.de/staatsanwalt