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Katastrophale Tierhaltung in Oldenburg – PETA stellt Strafanzeige gegen Halter und Veterinäramt

 
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Stand August 2013
Oldenburg (Holstein) / Gerlingen, 2. August 2013 – Nachdem ein aufmerksamer Tierfreund ein stark vermülltes Grundstück in Oldenburg entdeckt hatte, informierte er die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Auf dem Gelände befanden sich zum Zeitpunkt der Inaugenscheinnahme durch den Informanten zwei Schweine, eine Ziege, Katzen und mehrere Frettchen. Das Schaf und der Ziegenbock waren jeweils an einem kurzen Strick angebunden, das Schaf ohne Witterungsschutz. Beiden Tieren stand kein Trinkwasser zur Verfügung. Die Schweine waren in einem dunklen Stall ohne Fenster, die Frettchen in einem Wohnwagen untergebracht. Nach Aussage des Informanten lebten die Tiere seit mindestens mehreren Monate unter diesen untragbaren Bedingungen und wurden teilweise über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden nicht mit Futter und Wasser versorgt. PETA informierte im Juni 2013 das Veterinäramt Kreis Oldenburg – und erhielt keine Antwort. Auch auf Nachfrage hin meldete sich die Behörde nicht zurück. Da sich die Umstände bis heute nicht gebessert haben, hat die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun Strafanzeige gegen den Tierhalter und das Veterinäramt Kreis Oldenburg gestellt.

„Die Tiere müssen unter unwürdigen Bedingungen leben“, so Kathrin Eva Schmid, Campaignerin für Missstands-Meldungen bei PETA Deutschland e.V. „Wir appellieren an die zuständigen Behörden schnell zu handeln, damit den Tieren geholfen werden kann. Sie brauchen eine grundlegende Verbesserung der Lebensumstände.“

Tiere benötigen gutes Futter und stets frisches Wasser, Pflege und medizinische Versorgung. Selbstverständlich sollten zudem ein verletzungsfreies Umfeld, Witterungsschutz, natürliches Sonnenlicht und frische Luft zur Verfügung stehen und Sozialkontakte möglich sein. Wenn diese essenziellen Haltungsvoraussetzungen nicht oder nur unzureichend gegeben sind, bedeutet das für die Tiere ein leidvolles Leben und führt auf Dauer zu lebensgefährlichen körperlichen Beeinträchtigungen.

Das vermüllte Gelände in Oldenburg / © PETA

Das Motiv ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:
PETA.de/ZeugeVonGrausamkeit
PETA.de/Whistleblower

Kontakt:

Judith Stich, 030 6832666-04, JudithS@peta.de