Spenden
 »  »  » Katze auf Zugschienen gelegt – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

Katze auf Zugschienen gelegt – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge
Stand November 2012
Böhl-Iggelheim (Rhein-Pfalz-Kreis) / Gerlingen, 20. Februar 2012 – Nachdem unbekannte Tierquäler in der vergangenen Woche bei Böhl-Iggelheim eine Katze auf Zugschienen legten, woraufhin das Tier zerteilt wurde, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des oder der Täter/s führen. Zeugen wenden sich bitte an PETA unter 0152 37325400 oder direkt an die zuständige Polizeiinspektion in Haßloch. Die Katze, so wird vermutet, war bereits tot oder wurde betäubt, bevor sie ein Zug in zwei Hälften teilte.

„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Gewalttätigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Möglicherweise schrecken der oder die Täter auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Medienberichten zufolge gibt es Parallelen zwischen dem Fall bei Böhl-Iggelheim und einer Serie von Vorfällen, die sich in Freinsheim ereignet haben. Dort waren im vergangenen halben Jahr insgesamt vier Katzen auf diese Weise ums Leben gekommen.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de