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Katze gehäutet – PETA setzt Belohnung von 500 Euro aus

 
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Stand Dezember 2012
Ötisheim (Enzkreis) / Gerlingen, 28. Oktober 2011 – Ein Unfall ist zwar nicht auszuschließen, doch allem Anschein nach wurde am vergangenen Wochenende in Ötisheim ein junger Kater teilweise gehäutet. Die örtliche Polizei berichtet von einem „fachmännischen“ Schnitt, bei dem vom Hinterbein bis zum Schwanzansatz der Katze ein Teil des Fells entfernt wurde. Der schwerverletzte Kater namens „Turbo“, der von der elfjährigen Tochter der betroffenen Halter gefunden wurde, musste eingeschläfert werden. Beunruhigend stimmt die Tatsache, dass es in der Vergangenheit wiederholt zu Fällen von Tierquälerei in dem Ortsteil kam: Erst im Juli wurden zwei getötete und misshandelte Katzen gefunden, denen posthum die Beine abgetrennt worden waren.
Die Polizei in Ötisheim ist auf Zeugenaussagen angewiesen. Bei den Ermittlungen möchte sich auch die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. beteiligen und setzt nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen. Zeugen wenden sich bitte an PETA unter der Telefonnummer 0152 37325400 oder direkt an die ermittelnde Hundeführerstaffel.

„Sollte sich herausstellen, dass es sich hier um gezielte Tierquälerei handelt, muss diese grausame Tat unbedingt geahndet werden“, so Carola Schmitt, Kampagnenleiterin bei PETA. „Wer einem harmlosen Tier so etwas Kaltblütiges antun kann, der schreckt auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Weitere Informationen:
www.peta.de/staatsanwalt
www.peta.de/tierqual

Interviewkontakt:
Carola Schmitt, 07156 / 1782824, CarolaS@peta.de