Spenden
 »  »  » Katze in Heinsberg-Kempen erschossen – PETA bietet 1.000 Euro Belohnung für Hinweise

Katze in Heinsberg-Kempen erschossen – PETA bietet 1.000 Euro Belohnung für Hinweise

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge

PETA vermutet den Täter in lokalen Jägerkreisen

Stand September 2016
Heinsberg / Stuttgart, 30. September 2016 – Suche nach Tierquäler: In der Zeit zwischen dem 16. September, 21 Uhr, und dem 18. September, 15.30 Uhr, erschoss ein unbekannter Täter eine Siamkatze, die in einem Feld an der Straße Rurend, etwa 100 Meter vom Ortsrand Kempen entfernt, tot aufgefunden wurde. Eine tierärztliche Untersuchung ergab, dass die Katze durch Schrotkugeln getötet wurde. Ein Anwohner hörte am 17. September, zwischen 7.30 Uhr und 7.45 Uhr drei Schüsse in diesem Bereich und sah kurz darauf einen blauen Geländewagen wegfahren. Möglicherweise gibt es einen Tatzusammenhang. Das Kriminalkommissariat der Polizei in Geilenkirchen ermittelt und bittet unter der Telefonnummer 02452 92 00 um Zeugenhinweise. Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Tierquälers führen. Zeugen, die Informationen beisteuern können, haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym. Die Tierrechtsorganisation erstattete bereits Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Aachen gegen Unbekannt.
 
„Die Jäger in Deutschland schrecken nicht davor zurück selbst Katzen und Hunde zu töten“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Oftmals handelt es sich bei den Opfern um tierische Familienangehörige, die von ihren Haltern sehnlichst vermisst werden.“
 
In Nordrhein-Westfalen ist die Jagd auf Hunde und Katzen seit der Einführung des neuen Jagdgesetzes  2015 weitgehend verboten. In den meisten Bundesländern ist dies jedoch noch immer erlaubt. Schätzungsweise werden in Deutschland jährlich etwa 350.000 Katzen und Hunde durch Jäger getötet. Exakte Zahlen zu den Haustierabschüssen sind nicht erhältlich, weil in den meisten Bundesländern keine Meldepflicht besteht. Da das Töten von tierischen Mitbewohnern durch Jäger in der Bevölkerung auf breite Ablehnung stößt, werden die Vierbeiner nach dem Abschuss teilweise vergraben, am Straßenrand entsorgt oder sogar zusätzlich überfahren, um einen Unfalltod vorzutäuschen. Begründet wird der Abschuss damit, dass Hunde und Katzen Wildtiere reißen könnten. Dabei sind es die Jäger selbst, die jährlich etwa fünf Millionen Wildtiere töten und durch häufige Fehlschüsse für großes Tierleid verantwortlich sind.

Weitere Informationen:
PETA.de/Themen/Jagd
PETA.de/Katzenabschuss-durch-Jäger
PETA.de/Maja-von-Hohenzollern-nackt-gegen-Jagd

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de