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Katze in Wadern grausam misshandelt – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand November 2012
Wadern / Gerlingen, 10. August 2012 – Unfassbare Tierquälerei in Wadern: Nachdem Unbekannte am vergangenen Dienstag am Busbahnhof einer Katze die Hinterbeine sowie die Hüfte brachen und ihr den Schwanz aufschnitten, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters oder der Täter führen. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können, wenden sich bitte telefonisch unter 0152 37325400 oder per E-Mail an PETA oder direkt an die Polizeiinspektion in Wadern. Die Katze, die inzwischen eingeschläfert wurde, sollte womöglich gehäutet werden, vermutet die Polizei.

„Sollte sich herausstellen, dass es sich hier um gezielte Tierquälerei handelt, muss diese grausame Tat unbedingt geahndet werden“, so Carola Schmitt, Kampagnenleiterin bei PETA. „Wer einem harmlosen Tier so etwas Kaltblütiges antut, der schreckt auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/tierqual
PETA.de/haustiere
PETA.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de