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Katzen auf Freigang – PETA gibt Tipps für ein sicheres Gartenvergnügen

 
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Stand Juni 2014
Gerlingen, 12. Juni 2014 – Katzenglück in der Natur: Katzen sind die liebsten tierischen Mitbewohner der Deutschen. Zahlreiche Katzenfreunde ermöglichen ihren Samtpfoten Freigang und Ausflüge in den Garten – doch aufgepasst, hier lauern oftmals Gefahren, die dem Katzenhalter nicht bewusst sind. Bereits mit wenigen Handgriffen können Tierfreunde Abhilfe schaffen, um ihre Katze wieder vollkommen unbesorgt umherstreifen zu lassen.
 
„Katzen lieben es, im Garten zu stromern. Damit sie dabei so sicher wie möglich sind, gibt es einiges zu beachten“, so Judith Stich von PETA Deutschland e.V. „Wichtig ist es, alles so abzusichern, dass sich eine Katze weder verletzen noch vergiften kann. Auch die fachgerechte Abdeckung von Wasserflächen kann lebensrettend sein.“
 
PETA gibt Tipps: So sichern Tierfreunde den Garten für Katzen
 
  • Regentonnen sind stets abzudecken. Katzen könnten hineinfallen und ertrinken, wenn sie an den glatten Wänden nicht wieder herausklettern können. Das Gleiche gilt für Swimmingpools mit hohem Rand: Hier sollte zusätzlich zur obligatorischen Abdeckung ein Holzbrett oder eine sonstige Ausstiegshilfe am Beckenrand angebracht sein, über die sich die Katze retten kann.
  • Dünger und Pflanzenschutzmittel sind für Katzen giftig. Viele Katzen trinken gerne abgestandenes Wasser aus Gießkannen; daher ist es lebenswichtig, niemals mit Düngemittel versetztes Gießwasser offen stehen zu lassen.
  • Sommerzeit ist Grillzeit. Feueranzünder schmecken für Tiere oftmals verlockend, sind dabei jedoch hochgiftig. Daher sollten Grillanzünder stets verschlossen und an einem sicheren Ort deponiert werden. Empfehlenswert ist es zudem, einen heißen Grill nicht unbeaufsichtigt zu lassen – Katzen können sich daran leicht Verbrennungen zuziehen.
  • Es ist ratsam, giftige Stoffe wie Öle, Farben, Frostschutzmittel und ähnliche Substanzen sicher und verschlossen aufzubewahren und Überreste umgehend aus dem Garten zu entfernen. Katzen können sich bereits vergiften, wenn sie in solche Substanzen hineintreten und sich anschließend die Pfoten sauber lecken. Schneckenkorn, Mäuse- und Rattengift sind selbstverständlich ebenfalls tabu, da sie hochgiftig sind.
  • Auch viele Gartenpflanzen sind für unsere tierischen Mitbewohner hochgiftig. Dazu gehören unter anderem Rhododendron, Hyazinthen, Buchsbaum, Osterglocken, Maiglöckchen u. v. m. Der Katzenfreund entscheidet sind am besten für eine tierfreundliche Begrünung. Das Internet bietet zahlreiche Websites mit entsprechenden Informationen und Übersichten zu allen für Katzen giftigen Pflanzen.
  • Viele Katzenfreunde zäunen einen Teil des Gartens oder auch das gesamte Grundstück ein, um ihre Lieblinge vor dem Straßenverkehr oder Tierquälern zu schützen. Wichtig: Der Zaun muss mindestens 1,80 m hoch sein und über einen Überkletterungsschutz verfügen, denn Katzen sind wahre Akrobaten. Dies kann ein etwa 50 cm breiter und nach innen gerichteter Zaunabschnitt oder ein Plexiglasrand sein.
  • Das Baumaterial zur Absicherung eines Freiluftbereiches sollte stabil und feinmaschig sein. Es empfiehlt sich ein speziell für Katzen entwickeltes Netz zu wählen. Für die Maschengröße eines Zauns gilt: Wo der Kopf hindurch passt, kann auch der restliche Körper nachgezogen werden. Schön ist es, wenn die Katze das Gehege nutzen kann, wann immer sie möchte. So mancher geschickter Katzenfreund hat zu diesem Zweck schon die kreativsten Tunnelsysteme gebaut – im Internet finden Sie tolle Anregungen.
 
PETA möchte auch Gartenbesitzer, die nicht mit einer Katze zusammenleben, dazu anregen, ihren Garten katzensicher zu gestalten. Die Samtpfoten verlassen auf einem Freigang gerne das eigene Revier und streifen durch angrenzende Anlagen. Daher wäre es wünschenswert, dass sie ihren Ausflug auch dort sicher und gefahrenfrei genießen können.
 

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierische_Mitbewohner
PETA.de/Service
PETA50plus.de/freigaenger-katzen-in-sicherheit/
 
Kontakt:
Judith Stich, +49 (0) 30 - 68 32 666 04, JudithS@peta.de