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Kein Geld für Nahrung und Tierarzt?

 
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Mit tierischen Mitbewohnern durch die Finanzkrise

Stand Juli 2009
Deutschlands Tierheime sind überfüllt. Seit Januar wurden etwa 20 Prozent mehr Hunde und Katzen abgegeben, als in den vergangenen Jahren. Die häufigste Begründung: finanzielle Probleme. PETA berät Tierfreunde, denen das Geld für Nahrung und Tierarzt fehlt. Um die Überfüllung der Tierheime in Krisenzeiten zu vermeiden, fordert PETA eine generelle Kastrationspflicht für Hunde und Katzen, sowie einen Zuchtstopp.

Wenn man sich in einer finanziellen Notsituation befindet, sollte man zu erst überlegen, wo gespart werden könnte. Dinge wie das Handy, Zigaretten etc. müssen dann genauso entfallen, wie größere Anschaffungen oder ein Urlaub. Schließlich gehört der Vierbeiner zur Familie und darf nicht einfach entsorgt werden!

Viele Tierärzte sind bereit, Ratenzahlungen zu akzeptieren, wenn der Vierbeiner eine Behandlung benötigt, aber das Geld fehlt. Die Rechnung kann dann nach und nach abgestottert werden.

Oftmals sind Freunde oder Angehörige in der Lage, kurzfristig finanziell auszuhelfen. Man muss bedenken, dass ein Tier, wenn es im Tierheim abgegeben oder gar ausgesetzt wird, nicht verstehen kann, was mit ihm geschieht. Es hat nichts falsch gemacht und wird doch weggeschickt – das führt zu Verwirrung und Trauer.

Sollten Sie absolut keine Möglichkeit mehr sehen, Ihren vierbeinigen Freund zu versorgen, bitten Sie Anlaufstellen wie die Tiertafel um Hilfe. Dort erhalten Sie Futter, sollte am Monatsende wirklich kein Cent mehr übrig bleiben.

Um die Tierheime in Zukunft vor einer weiteren „Flut“ an Tieren zu bewahren, kaufen Sie bitte niemals ein Tier im Zoohandel!

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.