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Affen sind keine Astronauten

Fordern Sie Russland auf, keine Tiere ins All zu schicken

Stand Februar 2016
Tiere sind keine Astronauten. Trotzdem macht die Russische Akademie der Wissenschaften (RAW) in Sachen Wissenschaft und Ethik nun einen riesigen Schritt rückwärts, denn sie setzt Primaten zur Weltraumforschung ein. Im Zuge einer geplanten Marsmission werden diese Tiere missbraucht, um so die Auswirkungen der Raumfahrt zu ermitteln.

Fordern Sie Russland auf, keine Affen ins Weltall zu schicken

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und fordern Sie die Russische Akademie der Wissenschaften auf, alle Affenversuche einzustellen und die vier Makaken an eine Auffangstation zu überstellen.

Unterschriften-Aktion:

Please abandon plans to send monkeys to space

To the Russian Federal Space Agency,

Please end space experiments on monkeys, and let them live out the rest of their lives at a sanctuary instead. 

Animals aren't astronauts and, unlike human volunteers, cannot give their consent to being the subject of experiments or risking their lives on a mission into the unknown. These intelligent, sensitive primates would suffer immensely during the years of stressful tests and training – as well as during any potential mission into outer space.

Other pioneering space agencies use high-tech 21st-century technology, rather than conducting archaic experiments on primates. We urge you to do the same.
 

Sincerely,

Derzeitige Erfolgsstatistik

Unterschriften bisher: 24.633
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Übersetzung des Anschreibens:

An die Russische Akademie der Wissenschaften
 
Bitte beenden Sie umgehend die im Zuge Ihrer Weltraumforschung durchgeführten Versuche an Affen und überstellen Sie die Tiere an eine Auffangstation, wo sie den Rest ihres Lebens verbringen können.
 
Tiere sind keine Astronauten. Im Gegensatz zum Menschen können sie weder der Teilnahme an Versuchen noch an einer lebensgefährlichen Mission ins Ungewisse zustimmen. In jahrelangen aufreibenden Tests und Trainingseinheiten – sowie während einer potenziellen Mission ins Weltall selbst – würden die intelligenten, sensiblen Primaten unsagbar leiden.
 
Andere führende Weltraumbehörden nutzen anstelle von archaischen Primatenversuchen heutzutage die hochmodernen Technologien des 21. Jahrhunderts. Wir appellieren daher an Sie, ihrem Beispiel zu folgen und die Affenversuche einzustellen.
So wurde Able 1959 ins All geschossen. Able war der erste Affe, der lebend zur Erde zurückkehrte, überlebte jedoch eine anschließende Operation nicht. Bild: NASA
Hintergrundinformationen:
Es gibt absolut keinen Grund, die dunklen Stunden der frühen Weltraumforschung zu wiederholen. Damals starben Hunde und Primaten auf grausame Art und Weise – alleine in einem winzigen Raumschiff, das durch das Weltall raste. Ein tragisches Beispiel war Laika: Die Husky-Mix-Hündin wurde mit der Sputnik 2 im Jahr 1957 ins All geschickt und starb nur Stunden nach dem Start an Überhitzung und Panik. Andere Tiere sind auf derartigen Missionen erfroren, erstickt oder beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verbrannt.
 
Primaten sind sensible und intelligente Tiere. Jahrelange Tests und Trainings zur Vorbereitung einer Mission lösen bei den Tieren mit hoher Wahrscheinlichkeit extremen Stress aus. Wenn sie schließlich in einer Art Selbstmordkommando ungewollt ins Weltall geschossen werden, stehen sie panische Ängste aus, denn sie verstehen nicht, was mit ihnen geschieht.  
 
Andere führende Weltraumbehörden haben die Ausbeutung von Primaten schon vor langer Zeit eingestellt. Die NASA, die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und die Nationale Weltraumbehörde China (CNSA) setzen bei ihren Weltraumerkundungen mittlerweile auf hochtechnisierte, tierfreie Technologien. So konnte PETA US die NASA im Jahr 2011 beispielsweise dazu bewegen, ihre grausamen Affenversuche einzustellen. Die Europäische Weltraumorganisation hat öffentlich bekanntgegeben, jedes Interesse an der Affenforschung abzulehnen und „keinerlei Notwendigkeit oder Nutzen für derartige Ergebnisse“ zu sehen.

Was Sie tun können

Wenn Sie noch mehr tun möchten, damit grausame Tierversuche abgeschafft werden können, kaufen Sie keine Produkte, für die Tiere gequält und getötet werden. Eine Zusammenstellung tierfreundlicher Kosmetik finden Sie hier.

Unterstützen Sie PETAs Arbeit für die Tiere mit einer dringend benötigten Spende.