»  »  » „Kentucky Fried Cruelty“ kriegt den Hals nicht voll: PETA kritisiert Neueröffnung der Fast-Food-Kette in Bischofsheim, Chemnitz, Garbsen und Lübeck

„Kentucky Fried Cruelty“ kriegt den Hals nicht voll

PETA kritisiert Neueröffnung der Fast-Food-Kette in Bischofsheim, Chemnitz, Garbsen und Lübeck

Stand November 2012
Gerlingen, 29. November 2012 – Die Neueröffnung eines Fast-Food-Restaurants von Kentucky Fried Chicken (KFC) in Bischofsheim, Chemnitz, Garbsen und Lübeck stößt auf herbe Kritik der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. PETA rät ausdrücklich dazu, sowohl aus gesundheitlichen als auch aus ethischen Gründen, von einem Besuch der Filiale abzusehen. Das Schnellrestaurant nimmt billigend in Kauf, dass jedes Jahr Millionen von Hühnern aneinander gedrängt ausharren müssen und ihnen qualvoll die Schnäbel gekürzt werden, bevor sie noch im Kindesalter geschlachtet werden. Antibiotikamittel, die in der Geflügelindustrie massenweise zum Einsatz kommen, gefährden darüber hinaus die Gesundheit jedes Kunden, der bei KFC eine Bestellung aufgibt.

„Kentucky Fried Chicken fehlt jeder Respekt im Umgang mit Tieren“, sagt Sabine Weick, Ernährungswissenschaftlerin bei PETA. „Menschen, denen die eigene Gesundheit und das Leben von Tieren wichtig ist, sollten Fast Food von ihren Tellern verbannen.“

Die Fast-Food-Kette steht schon lange in der Kritik von PETA. Die für KFC gezüchteten Hühner werden zu Zehntausenden in große Hallen gepfercht. Sie leiden häufig an verkrüppelten und gebrochenen Knochen, da sie darauf gezüchtet werden, irrsinnig schnell an Gewicht zuzulegen. Im Schlachthof werden sie an den Beinen kopfüber in die Fließbandhaken eingehängt. Sie sind häufig noch bei vollem Bewusstsein, wenn ihnen die Kehle aufgeschlitzt wird und sie ins kochend heiße Brühbad getaucht werden, um die Federn zu entfernen.

Weiterhin macht PETA darauf aufmerksam, dass Lebensmittelüberwachungsämter fortlaufend die Hygienebedingungen in den Räumlichkeiten von KFC beanstanden. Die Kontrolleure stellten Schmutzverkrustungen, Schimmel, Spinnweben, Fliegenkot, Ameisen sowie Darmkeime in einigen Filialen fest. In Nürnberg wurde in einem Eimer mit Hähnchenteilen sogar ein Fußnagel entdeckt.

PETA hat eine eigene Protestseite eingerichtet, um gegen das Schnellrestaurant vorzugehen und dessen Methoden publik zu machen.


Weitere Informationen:
KFCgrausam.de
PETA.de/KFCfilialen


Kontakt:
Bartek Langer 07156 17828-27, BartekL@peta.de