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Kinderfeste für kleine Tierfreunde: PETA-Expertin gibt Tipps für perfekte Geburtstagssnacks

 
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Stand Juni 2016
Stuttgart, 9. Juni 2016 – Ein Fest für alle: Ob sommerliche Temperaturen, Geburtstagsgäste mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, oder einfach die Tatsache, dass Essen trotz großen Hungers beim Kindergeburtstag zur Nebensache wird: Die richtigen Speisen für eine Geburtstagsfeier zu finden kann schwierig werden. Ernährungswissenschaftlerin Felicitas Kitali von der Tierrechtsorganisation PETA hat Tipps und Tricks für den perfekten Kindergeburtstag zusammengestellt, bei dem das Essen nicht nur gesund ist, sondern den Kindern auch Spaß und den Eltern wenig Arbeit macht. Das Beste dabei: Es ist auch noch tierfreundlich.
 
„Geburtstage sind etwas ganz Besonderes, aber das muss nicht heißen, dass das Essen besonders ungesund sein muss. Leckere kindgerechte und gesunde Speisen lassen sich spielend leicht zubereiten und prima vorbereiten“, so Felicitas Kitali.
 
So gelingt ein entspanntes Kinderfest:
 
  • Den Stressfaktor bei der Auswahl der Speisen verringern: Mit möglichst wenig Gerichten möglichst viele Kinder zufriedenstellen? Das geht mit veganen Gerichten. Denn egal ob Milchintoleranz, Milch- oder Hühnereiweißallergie oder ein religiöser Verzicht auf Schweinegelatine, je weniger tierische Inhaltsstoffe die Gerichte enthalten, desto leichter wird es, allen Kindern gerecht zu werden.
 
  • Alle Sinne der Kinder ansprechen: Drei-Sterne-Küche kommt bei Kindern selten gut an. Einfache aber kreative Rezepte hingegen sorgen für Begeisterung. Kinder lieben buntes Essen, schöne Dekorationen, Fingerfood, schöne Namen fürs Essen und besonders Ambiente: Wie wäre es also mit einem Picknick, gemeinsamem Pizzabacken oder Essen passend zur Mottoparty?
 
  • Rechtzeitig planen: Am besten eine Woche vor der Party überlegen, was es zu essen geben soll, ein bis zwei Tage vorher einkaufen und vorkochen. So müssen am Festtag selbst vormittags nur noch die ganz frischen Sachen vorbereitet werden.
 
  • Essen spielerisch anrichten: Obstspieße oder  Apfelringe auf Kordeln sorgen immer für Spaß beim Essen. Eine bunte Auswahl bei Gemüse- und Obststicks kann als Regenbogen angeordnet werden – da greift jeder gerne zu. Dazu kommen Gurkenschlangen, Prinzessinnenkugeln, Schatzsuchersalate oder Brottürmchen mit Gemüsecreme für kleine Ritter – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mit Erdbeerwichteln, Tomatenfliegenpilzen und anderen kleinen Finessen kann das Büfett dekoriert werden.  Ausstecher dürfen übrigens nicht nur zu Weihnachten herausgeholt werden. Als Tiere ausgestochen werden selbst aus belegten Broten perfekte Partybegleiter. Die Brotreste, gut verpackt und am nächsten Tag kleingewürfelt, passen angeröstet perfekt zu Salat oder Suppe.
 
  • Miniatur bevorzugen: Ein großes Stück Kuchen, sei er auch noch so liebevoll gemacht, ist meist zu viel für einen kleinen Kindermagen, gerade wenn Spielen oder die Neugierde auf das Angebot anderer Sachen auf dem Kuchenbuffet im Vordergrund stehen. Kleine vegane Muffins, Plätzchen, Fruchtkonfekt, selbstgemachtes Fruchteis und andere kleine individuell portionierbare Speisen – sprich Fingerfood – sind hier genau das Richtige. So können sich auch schon kleine Kinder leicht selbst bedienen.
 
  • Achtung, Infektionen: Besonders wenn im Sommer das Thermometer in die Höhe klettert und sobald die Speisen etwas länger für die Kinder bereitstehen, sollten sie hitzebeständig sein. In leicht Verderblichem wie rohem Fleisch fürs Grillen, Desserts mit Eiern oder in Milchprodukten können sich vorhandene Keime wie Salmonellen geradezu explosionsartig vermehren – es drohen Lebensmittelvergiftungen. Ein veganes Buffet ohne tierische Bestandteile ist hier klar im Vorteil.
 
  • Essen als Teil des Kinderprogramms: Eltern können nicht nur das Geburtstagskind  in die Vorbereitung miteinbeziehen, sondern auch am Tag der Feier selbst auch alle Gäste. Schon die Kleinen können Obst für einen Obstsalat mit schneiden oder Teige ausstechen. Große Kinder freuen sich vielleicht sogar über den Besuch eines gemeinsamen Kochkurses. Wegen der rohen Verarbeitung und der vermutlich etwas längeren Bearbeitungszeit bei Raumtemperatur sollte dabei auf pflanzliche Produkte gesetzt werden. Das vermindert die Infektionsgefahr.
 
Tipps für verschiedene Gerichte:
 
  • Energiekugeln: Diese auch als Fruchtkonfekt bekannten süßen Kugeln aus einer Mischung von gehackten Nüssen, Trockenobst und Getreide lassen sich nicht nur prima vorbereiten – in einer gut schließenden Dose halten sie sich im Kühlschrank ein bis zwei Wochen. Sie sind sogar gesund und somit ein idealer Nachmittagssnack für kleine Kinder. So müssen Eltern keine Sorgen haben, dass sich Kinder etwa in der Eile oder beim Herumtoben an ganzen Nüssen verschlucken.
 
  • Selbstgemachtes Wasser-Fruchteis: Eis darf im Sommer nicht fehlen. Es selbst zu machen ist kinderleicht und lässt sich  perfekt in kleinen Stieleisförmchen oder Eiswürfelbehältern schon ein paar Tage vorher vorbereiten. Dafür werden100 g Beeren (Püree durch ein Sieb streichen), Aprikosen, Pfirsiche oder Nektarinen mit 80 g Puderzucker und etwas Zitronensaft sowie 100 ml Wasser püriert. Ab in das Gefrierfach – fertig!
 
  • Plätzchen: Vegane Mürbeteig- oder Hefeteigplätzchen – auch gerne herzhaft mit Vollkornmehl –, die mit lustigen Förmchen ausgestochen werden, sind ein idealer Snack für zwischendurch, der nicht schmiert oder kleckert.
 
  • Selbstgemachte Pommes frites: Mehlig kochende Kartoffeln in Schnitze teilen und mit etwas Oliven- oder Rapsöl und Salz vermengen. Dazu gibt es fruchtigen Tomatenketchup oder verschiedene vegane Dipps. Kinder können alternativ ihre veganen Burger oder Hot Dogs selber belegen. So können alle mitessen und mitmachen.
 
Weitere Tipps für kleine Tierfreunde und wie ein tierfreundlicher Geburtstag aussehen kann, finden Interessierte unter PETAKids.de. Hier können zudem Malbücher, Aufkleber und weitere tolle Sachen für Kinder bestellt werden.
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de