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Kleintierzähne: Regelmäßig durch den Tierarzt kontrollieren lassen

 
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Nahrungsverweigerung, Gewichtsverlust oder erhöhter Speichelfluss können Anzeichen für eine Zahnerkrankung sein

Stand Juli 2012
Gerlingen, 19. Juli 2012 – Zahnprobleme gehören zu den häufigsten Erkrankungen von Zwergkaninchen, Meerschweinchen und Co. Die Zähne der Tiere wachsen stetig, in der Regel werden sie durch den Kauabrieb kurzgehalten. Zahnfehlstellungen erschweren bzw. verhindern diesen Abrieb – treffen die Zähne beim Kauen nicht genau aufeinander, wachsen sie aneinander vorbei. Schon geringfügige Fehlstellungen der Zähne können so schmerzhafte Verletzungen nach sich ziehen. Bleiben diese vom Halter unbemerkt, wird die Nahrungsaufnahme für die Tiere erschwert: Sie können gefährlich abmagern oder sogar an Folgeerkrankungen ihres empfindlichen Verdauungstraktes sterben. Neben genetischen und zuchtbedingten Ursachen kann auch eine falsche Ernährung Auslöser von Zahnproblemen sein. Tierhalter sollten viel Frischfutter und vor allem Heu anbieten und die Zähne ihrer Schützlinge regelmäßig vom Tierarzt kontrollieren lassen.

„Nahrungsverweigerung, Gewichtsverlust oder erhöhter Speichelfluss können Anzeichen für Zahnprobleme sein, die meist durch Zahnfehlstellungen verursacht werden“, so Christine Esch, Tierärztin der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. „Viele Zahnfehlstellungen, vor allem die der Backenzähne, werden von Tierhaltern nicht bemerkt. Eine umfassende Beurteilung des Zahnzustands kann nur durch einen Tierarzt erfolgen und sollte regelmäßig stattfinden. Tiere, bei denen eine solche Erkrankung bekannt ist, müssen in der Regel im Abstand von wenigen Wochen zur Zahnkontrolle und -korrektur beim Tierarzt vorgestellt werden.“

In der Zwischenzeit können Tierhalter viel für die Zahngesundheit ihrer tierischen Mitbewohner tun. Neben regelmäßigen Gewichtskontrollen ist vor allem die Ernährung ausschlaggebend. Christine Esch dazu: „Von gepresstem Getreidefutter sollte Abstand genommen werden. Während Trockenfutter für Meerschweinchen in Wohnungshaltung meist nicht benötigt wird, ist es für Kaninchen sogar ausgesprochen ungesund. Vielen Tierfreunden ist nicht bewusst, dass die sogenannten Herbivoren kein Getreide zu sich nehmen sollten. Kleintierhalter müssen sich ausführlich über eine artgerechte Ernährung ihrer Tiere informieren, hier weiß der Tierarzt am besten Bescheid. Eine ausgewogene Ernährung ist für die Gesundheit von Kaninchen und Meerschweinchen essenziell.“

 

Eine ausgewogene Ernährung ist für die Gesundheit von Kleintieren essenziell - Tierhalter sollten viel Frischfutter und vor allem Heu anbieten.

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Kontakt:
Judith Stich, 030/ 68 32 666 04, JudithS@peta.de