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Klimawandel: Eine Gefahr für Eisbären?

Ob sich das Klima heute oder in der Zukunft dramatisch verändert, darüber streiten sich die Klimaexperten. Dass nicht nur die Natur, sondern auch ein gesundes Klima bewahrt werden sollte ist mit Sicherheit unstrittig. Gerade für die zukünftigen Generationen sollten wir uns schon heute für die Bewahrung eines überlebensfähigen Klimas einsetzen und selbst unsere Lebensweise danach ausrichten. Dass eine rein pflanzliche Ernährungsweise zu einem effektiven Klimaschutz beiträgt, darüber können Sie hier in unserem Bericht lesen.

Dass das Eis, auf dem Eisbären nach Robben jagen, schmilzt, ist wohl ebenso unstrittig. Doch ob gerade die Eisschmelze, also der Klimawandel, sich erheblich negativ auf die Eisbärenpopulation auswirkt, wird mittlerweile stark bezweifelt. Der sensationelle Fund eines sehr alten Eisbärenskeletts im Jahr 2008 bestärkt diese Meinung.

„Das es schon vor 130.000 Jahren Eisbären gegeben hat, ist ein Grund zum Jubel“, so Paläontologe Olafur Ingolfsson von der Uni Island. Der Fund beweise, dass „die Bären schon eine Warmzeit überlebt haben“. Eine Warmzeit, die viel wärmer gewesen sein muss, als die heutige.“ (8)

Zudem muss man wissen:

„Vor acht Millionen Jahren war es in der jetzigen Arktis deutlich wärmer.“ (3)

„In der letzten Zwischeneiszeit vor 10.000 bis 15.000 Jahren waren die Temperaturen in der Arktis erheblich höher als heute, auch in der mittelalterlichen Warmzeit war das Nordmeer zu einem guten Teil eisfrei. Der Eisbär hatte sich damit offenbar arrangiert, schließlich ist er nicht erst vor kurzem vom Himmel gefallen.“ (6)

Eisbären haben also schon viel wärmere Perioden überlebt, als wir sie heute haben. Zu diesem Fakt kommt noch ein zweiter hinzu, der sich aufgrund oben erwähnter Bestandszahlen ergibt:

„… dass die Eisbärenpopulation in den letzten 40 Jahren – in denen die Temperaturen gestiegen – von 5.000 auf 25.000 gewachsen ist." (9)

Wissenschaftler fanden sogar heraus, dass in der Süd-Beautfortseer die Bärenzahl konstant blieb – trotz Schmelze. (8) Und wussten Sie auch, dass Eisbären nicht unbedingt Eis brauchen, um zu überleben?

„Sollte es weiter wärmer werden, wäre dies für die Eisbären vermutlich auch kein großes Problem. Ursus Maritimus ist eine evolutionär sehr junge Art, die sich aus den Braunbären (Ursus arctos) entwickelt hat, mit dem sie sich bis heute kreuzen kann. In den Sommermonaten leben viele Eisbären in der schnee- und eisfreien Tundra und kommen auch dort auch gut zurecht“. (6)

„Der Fund bestärkt jene Gruppen von Biologen, die daran zweifeln, dass Eisbären tatsächlich das Eis zum Leben brauchen. Diese Forscher sind überzeugt, dass die Tiere wie Braunbären auch an Land jagen können. „Das Überleben der Eisbären hängt nicht davon ab, wie viel Eis es über dem Nordpol gibt“, sagt der Münchner Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf.“ (8)

Lesen Sie hier mehr über die „Unbequeme Wahrheiten“.

Sie sehen, es wird viel Unwissenheit um den Eisbären geschürt und nur wenige Hintergründe sind uns wirklich bekannt. Doch was bedroht den Eisbären?

 

 

Zu den Quellenangaben

 

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