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Landwirtschaftsministerium Schwerin und Ministerin Grotelüschen Lügen gestraft

 
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PETA kritisiert Versagen staatlicher Kontrollinstanzen

Stand Februar 2012
Gerlingen / Alt Schlagsdorf / Deyelsdorf, 10. August 2010 – In Presseverlautbarungen vom 10. August bezweifeln das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern und Ministerin Astrid Grotelüschen die Zugehörigkeit der Videoaufnahmen in der neuen Undercover-Recherche von PETA Deutschland e. V. Zu diesen Anschuldigungen meldet sich jetzt die Tierrechtsorganisation selbst zu Wort: Von einer zweifelhaften Herkunft könne überhaupt keine Rede sein – die Undercover-Aufnahmen stammen von April und Juli 2010 (www.peta.de/grotelueschen). Das gesamte Videomaterial, von dem in der ARD-Sendung „Report Mainz“ gestern nur ein Bruchteil gezeigt werden konnte, liegt PETA vor. Der Ermittler selbst steht als Augenzeuge den beiden zuständigen Staatsanwaltschaften zur Verfügung. Am 9. August 2010 hat PETA umfassende Strafanzeigen bei den Staatsanwaltschaften Stralsund und Schwerin gegen die beiden Putenmäster, gegen die Erzeugergemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern, gegen den Grotelüschen-Unternehmensclan sowie gegen Wiesenhof (Vermarkter der Puten) eingereicht. Die strafrechtliche Bewertung ist bereits in einem identischen Putenmast-Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg erfolgt (Az. NZS 240 Js 44568/07). Auch in den beiden Fällen in Alt Schlagsdorf und Deyelsdorf geht PETA von einer Verurteilung wegen Tierquälerei aus. PETA kündigt eine Erweiterung der Strafanzeigen wegen falscher Eidesstattlicher Versicherungen der Putenmäster an. Genau wie der Putenmäster aus Niedersachsen, der sogar vor dem Landgericht Hamburg mit einer falschen Eidesstattlichen Versicherung gelogen hat, werden die Mecklenburg-Vorpommerischen Putenmäster deshalb verurteilt werden, so PETA zuversichtlich. Seit 15 Jahren führt PETA Deutschland e. V. Undercover-Ermittlungen durch. Sie werden von eigens dafür geschulten PETA-Ermittlern vorgenommen, mit einem fachwissenschaftlichen Background von teils promovierten Experten.
„Das reflexhafte Leugnungsverhalten beweist einmal mehr, welches Grauen sogar nach Ansicht der agrarindustriellen Lobby in der konventionellen Massentierhaltung steckt“, fasst der promovierte Agrarwissenschaftler und PETA-Wissenschaftsberater Dr. Edmund Haferbeck die Verteidigungsstrategie des Schweriner Landwirtschaftsministerium und der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin zusammen. Die Glaubwürdigkeit des Ministerium sei laut PETA derzeit „ohnehin im Keller“, denn auch dem „Horror-Milchviehbetrieb“ im mecklenburgischen Datzetal (www.peta.de/datzetal) hatte die Behörde das Prädikat „alles i. O.“ zugeschrieben. „Die staatlichen Kontroll- und Überwachungsinstanzen versagen bei der Haltung sogenannter Nutztiere auf ganzer Linie!“, so Dr. Haferbeck.

Interviewkontakt: Dr. Edmund Haferbeck, Tel. 07156 / 17828-28, Mobil 0171 / 4317387, EdmundH@peta.de
Weitere Informationen: www.peta.de/groetelueschen
Sendefähiges Videomaterial: www.videoportal.peta.de
Druckfähige Fotos: http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=67