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Live Earth 2015 für Klimaschutz: PETA fordert konsequent vegane Verpflegung

 
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Organisation appelliert an Kevin Wall, Al Gore und Pharrell Williams, die Live Earth eigenen Empfehlungen zu beherzigen und mit rein pflanzlichen Speisen den Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen zu senken

Stand März 2015
New York / Stuttgart, 24. März 2015 – Mit Events auf verschiedenen Kontinenten will die Konzertreihe Live Earth 2015 führende Politiker in aller Welt dazu auffordern, konkrete Schritte gegen den Klimawandel zu unternehmen. Dennoch haben sich die Live-Earth-Verantwortlichen bis heute nicht dazu verpflichtet, auf den bevorstehenden Konzerten ausschließlich vegane Verpflegung anzubieten. Daher hat sich die Tierrechtsorganisation PETA USA nun schriftlich an die beiden Organisatoren Al Gore und Kevin Wall sowie an den Creative Director Pharrell Williams gewandt und sie dazu aufgefordert, die Überzeugung von Live Earth auch bei der Gastronomie der Events mit einer konsequenten Entscheidung in die Tat umzusetzen: Da die vegane Ernährung die effektivste Möglichkeit ist, den ökologischen Fußabdruck jedes Einzelnen zu verringern, sollten anstelle von Fleisch und Milchprodukten rein pflanzliche Speisen angeboten werden.
 
„Live Earth kann sich nicht zu einer führenden Kraft im Kampf gegen den Klimawandel ernennen, wenn die Organisatoren ihre eigenen Werte verraten und bei den Live-Earth-Veranstaltungen nicht ausschließlich vegane Verpflegung anbieten“, so Ingrid E. Newkirk, die Vorsitzende von PETA. „Die landwirtschaftliche Tierhaltung wirkt sich nicht nur nachteilig auf Boden, Wasser und Luft, sondern auch auf die Gesundheit von Menschen und Tieren aus. PETA fordert die Organisatoren dazu auf, die Theorie von Live Earth in die Praxis umzusetzen und bei den Events keine toten Tiere zum Verzehr anzubieten.“
 
Die Tierhaltung zur Fleischproduktion gehört zu den Hauptverursachern von Wasserverschmutzung und Bodendegradation. Laut einem Bericht der Vereinten Nationen, dem Hauptsponsor der Konzertreihe Live Earth, ist ein weltweiter Umstieg auf eine vegane Ernährung unverzichtbar, um den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken. PETA verfolgt den Grundsatz „Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen“. Die Tierrechtsorganisation dokumentiert regelmäßig in Betrieben der Fleischindustrie, dass Tiere in drangvoller Enge in verschmutzten Käfigen, Ställen oder Hallen gehalten werden. Bei ihrer Schlachtung werden sie kopfüber aufgehängt und viele von ihnen sind noch bei Bewusstsein, wenn ihre Kehle durchgeschnitten wird.
 

Weitere Informationen:
PETA.org
PETA.de/Klimawandel
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de