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 »  »  »  »  » Stierkämpfe auf Mallorca sollen umgehend verboten werden.

Schluss mit den Stierkämpfen auf Mallorca!

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Stand November 2010
Nach dem bahnbrechenden Erfolg zahlloser Tierschützer in Katalonien - wo im Sommer 2010 für ein Stierkampfverbot gestimmt wurde - sollen nun weitere Regionen folgen und Stierkämpfe für immer verbannen.
Mallorca ist das beliebteste Urlaubsziel der Deutschen – doch neben dem bekannten Party-Tourismus geschieht auf der Hauptinsel der Balearen nach wie vor auch noch etwas Furchtbares: Stierkämpfe. Auf Mallorca gibt es derzeit noch 5 Arenen, wobei die größte von ihnen – die Colisseu Balear in Palma de Mallorca – bereits seit Jahren viel häufiger für unblutige Veranstaltungen wie große Musikkonzerte genutzt wird. Dennoch werden in den Arenen, wenn auch deutlich weniger, noch immer Stierkämpfe durchgeführt.

Auf Mallorca wird neben Spanisch (Kastilisch) auch Katalanisch gesprochen, da die Inselgruppe vor der autonomen Festlandregion Katalonien liegt. In Katalonien wurde im Sommer 2010 ein bahnbrechendes Gesetz im Parlament verabschiedet: Stierkämpfe sind in ganz Katalonien ab Januar 2012 verboten!

Auch auf den Kanarischen Inseln gibt es bereits seit den 90er Jahren ein Stierkampfverbot, was dem Tourismus in keinster Weise geschadet hat.
Nun ist es an der Zeit, dass weitere Regionen Spaniens folgen – denn wer in einem modernen Europa mithalten möchte, sollte das barbarische Töten eines fühlenden Tieres vor einem grölenden Publikum abschaffen.

Ein klassischer Stierkampf besteht aus 3 Akten, bei denen der Stier traktiert, gequält und derart geschwächt wird, dass er bei dem finalen Stoß durch den Matador in seinen Nackenmuskel keine Kraft mehr hat, um sich zur Wehr zu setzen. Häufig sind die Tiere durch den Stich lediglich gelähmt, wenn sie bei vollem Bewusstsein aus der Arena gezogen und ihnen Ohren und Schwanz als Trophäe abgeschnitten werden.

Dieses blutige Spektakel hat weder etwas mit Mut noch mit einem fairen Kampf zu tun. Und auch Tradition rechtfertigt keine Grausamkeit.