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Helfen Sie PETA, das grausame Massaker an Hunden und Katzen in der Türkei zu stoppen!

Stand Oktober 2012
Die türkische Riviera ist ein beliebtes Urlaubsziel. Lange Strände mit türkisblauem Wasser, zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten und jede Menge Unterhaltungsmöglichkeiten am Abend locken alljährlich Millionen Deutsche, Österreicher und Schweizer in die Türkei. Doch während sich die Urlauber vom Alltagsstress erholen, leiden und sterben herrenlose türkische Hunde und Katzen auf den Straßen, auf Müllhalden oder in gnadenlos überfüllten Tierheimen.
“Das Töten von streunenden Hunden … in der Türkei ist Teil der normalen Straßenszenen in jeder Stadt” - Deutsche Presse-Agentur.
Zehntausende streunender Hunde und Katzen bevölkern die Städte und Strände auf der Suche nach Abfällen. Sie sind im Urlaub keinen Tieren begegnet? Dann liegt die Befürchtung nahe, dass Ihr Hotel vor Saisonbeginn massiv tätig wurde! Auch viele Behörden sehen das Töten als einzigen Ausweg, dieser Situation Herr zu werden, denn man fürchtet sich vor Krankheiten wie Tollwut (neuerdings auch Vogelgrippe) und dem Fernbleiben von Touristen. Bei den Vernichtungsaktionen zeigt man sich wenig zimperlich. So ist das Vergiften mit Strychnin ganz besonders grausam und qualvoll, denn es verursacht Krämpfe und schmerzhafte Muskelkontraktionen. „Aber warum bringt man die Tiere nicht einfach in Tierheime?“ werden wir häufig gefragt. Doch Tierheime können die zahlreichen Tiere gar nicht beherbergen. Zudem sind viele Tierheime in der Türkei mit Tierheimen in Deutschland nicht annähernd vergleichbar. Sie werden meist nicht von Tierschutzorganisationen betreut sondern von den Gemeinden, die mit der Situation völlig überfordert sind. Das Wohl der Tiere steht nicht im Vordergrund. Oft müssen Hunderte Hunde, ob groß, klein, läufig, trächtig, alt oder jung auf engstem Raum zusammen leben, Futter oder tierärztliche Versorgung gibt es selten.

Beispiele der Grausamkeit:

Auf einer Müllhalde bei Ankara (Mamak) wurden zahlreiche tote Hunde entdeckt. Einigen Tieren hatte man die Beine zusammengebunden, sie misshandelt oder vergewaltigt, bevor man sie, teils bei vollem Bewusstsein, in Gruben schmiss und sie zuschüttete. Welpen steckte man in Säcke, schoss wahllos darauf oder wartete, bis die Tiere in den Säcken erstickten. Nur wenige Tage nach diesem grausamen Fund entdeckten türkische Tierrechtler auf einer anderen Müllhalde (Kutlundügün) erneut zahlreiche Hunde, diesmal vorwiegend Hundemütter. Auch sie hatte man teils noch lebend begraben. 30 Welpen konnten gerettet werden. Man fand sie, verwaist auf den „Gräbern“ ihrer Mütter sitzen.

 

Schauspielerin Sibel Kekilli

Schauspielerin Sibel Kekilli kämpft mit PETA

Sibel Kekilli, die mit dem Film „Gegen die Wand“ zahlreiche Filmpreise gewann, kämpft mit PETA für die heimatlosen Tiere in der Türkei. Sie reiste mit nach Ankara, um vor Ort türkische Demonstranten zu unterstützen, Termine bei der Regierung wahrzunehmen und Tierheime zu besuchen. Sibel: „Ich bin fassungslos, wie grausam man mit den heimatlosen Hunden in der Türkei umgeht. Die Öffentlichkeit muss wachgerüttelt werden und deshalb helfe ich aktiv den türkischen Tierschützern und PETA.“

Die Demonstration stieß auf großes Interesse in der Bevölkerung, Medien und Politik: Über 1000 Tierfreunde beteiligten sich an dem Marsch, der von der City bis zum Mausoleum von Atatürk ging. Zahlreiche Berichte in Tageszeitungen und TV-Nachrichten rüttelten die türkische Öffentlichkeit auf und rückten das Thema landesweit in den Fokus.
Sibel Kekilli hat außerdem für PETA das Anzeigen-Motiv „Nicht jedes Leben hat ein Happy End“ veröffentlicht, für das sie sich mit mehreren Hunden umgeben, von der Berliner Fotografin Nela König ablichten ließ. Sibel wirbt hier für PETAs Kampagne zur Geburtenkontrolle von Hunden und Katzen in der Türkei.

Copyright: Veröffentlichung honorarfrei jedoch mit Fotocredit: Nela König