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Blähungen

Hippocrates (460-370 B.C.) war einer der ersten, die erkannten, was heute schon viele wissen – dass Kuhmilch Magen- und Darmprobleme verursachen kann. Inzwischen weisen immer mehr Gesundheitsexperten darauf hin, dass es eine Verbindung zwischen dem Verzehr von Milchprodukten und übermäßiger Gasbildung bei Käse- und Milchessern gibt. Schätzungsweise 30 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten leiden unter einer Unverträglichkeit von Laktose; ein Zustand, bei dem die Person unter Blähungen, Übelkeit, Krämpfe, Völlegefühl und Durchfall leiden kann.

Eine Unverträglichkeit von Laktose kennt keine Geschlechts- oder ethnischen Unterschiede – Erwachsene und Kinder, Männer und Frauen, weiße und Amerikaner afrikanischer Herkunft – jeder kann unter den Symptomen leiden, nachdem er Milchprodukte gegessen hat. Das Journal of the American Dietetic Association 1996 berichtet, dass 75 Prozent der Weltbevölkerung Milch nicht vertragen können. Allein in Amerika haben 70 Prozent afrikanischer und indianischer Amerikaner, 95 Prozent asiatischer Amerikaner, 50 Prozent mexikanischer Amerikaner und 15 bis 20 Prozent weißer Amerikaner Schwierigkeiten bei der Verdauung von Laktose, die häufig zu all den oben erwähnten Symptomen führt.

Unzählige Menschen, denen keine Diagnose auf eine Laktose-Unverträglichkeit gestellt wurde, wählen routinemäßig Antazida (Mittel gegen vermehrten Säuregehalt) als „Dessert“, nachdem sie sich Pizzen mit Käse oder Milchkaffees hingegeben haben. Eine bessere Alternative wäre, komplett auf Milch zu verzichten – und stattdessen gesunde Soja-, Reis- oder Hafer-Alternativen zu nutzen.