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Misshandelter Hund in Anklam: PETA setzt 500 Euro für Hinweise aus

 
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Stand April 2013
Anklam / Gerlingen, 2. April 2013 – Sadistische Tat in Anklam: Vor wenigen Tagen wurde in der mecklenburg-vorpommerschen Hansestadt – unweit einer Tierauffangstation – ein toter Hund gefunden, dessen Nase mit Kabelbinder zugebunden war. Medienberichten zufolge geht die Polizei davon aus, dass der Mischling vor seinem Tod gefesselt wurde. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. setzt nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters oder der Täter führen – sollte es sich tatsächlich um Tierquälerei handeln. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können, wenden sich bitte telefonisch unter 0152 37325400 oder per E-Mail an PETA oder direkt an das zuständige Polizeirevier.

„Alles deutet darauf hin, dass es sich hier um Tierquälerei handelt. Bitte helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären. Der kleine Hund hat höchstwahrscheinlich unvorstellbare Qualen erlitten“, so Kathrin Eva Schmid, Recherche-Koordinatorin bei PETA. „Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Es lässt sich nicht ausschließen, dass die Person auch vor Gewalt an Menschen nicht zurückschreckt.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei auf, die als Information für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach §17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Haustiere
PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de