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Misshandelter Hundewelpe in Reken – PETA und Tierfreunde erhöhen Belohnung für Hinweise auf 2500 Euro

 
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Stand November 2012
Reken / Gerlingen, 24. Juli 2012 – Nachdem drei Jugendliche bei einem Raubüberfall den neun Wochen alten Labrador-Mischling eines 18-Jährigen würgten und ihn in ein Wasserbecken warfen, sodass der Hund wenig später starb, erhöht die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun die Belohnung. Gemeinsam mit engagierten Tierfreunden, darunter ein Apothekenleiter aus Gronau, wurde die Summe von ursprünglich 500 auf 2500 Euro aufgestockt. Zeugen, die Informationen zu dieser sadistischen Tat beisteuern können, wenden sich bitte telefonisch unter 0152 37325400 oder per E-Mail an PETA oder kontaktieren direkt das zuständige Polizeirevier. Mit Hinblick auf diesen Fall weist die Organisation mit Nachdruck darauf hin, dass Tierquälerei niemals mit einem Jugendstreich zu entschuldigen ist und die Täter unbedingt gerecht und streng bestraft werden müssen.

„Aggression gegen Tiere kann ein erstes Zeichen für eine gewalttätige Pathologie oder psychische Störung sein, die menschliche Opfer einschließt“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Die sadistische Tat muss Konsequenzen für die jugendlichen Täter haben, um Tier und Mensch zu schützen. Dabei ist die Zusammenarbeit von sozialen Einrichtungen und Polizeibehörden mit Tierschutzvereinen ebenso notwendig wie die strafrechtliche Verfolgung der Gewalttaten an Tieren.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de