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Missstände auf Salzdahlumer Vogelbörse aufgedeckt – PETA erstattet Strafanzeige

 
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Stand August 2017
Wolfenbüttel / Stuttgart, 24. August 2017 – Krank, gestresst, durstig: PETA vorliegendes Bildmaterial dokumentiert das Leiden zahlreicher Tierarten auf der Salzdahlumer Vogelbörse, einem monatlich in Wolfenbüttel stattfindendem Tiermarkt. Im Mai dokumentierte eine Informantin dort gravierende Missstände. Viele Tiere waren in zu kleinen Käfigen ohne Futter, Wasser oder Rückzugsmöglichkeiten zusammengepfercht. Einige hatten Verletzungen und zeigten Anzeichen von Stress. Aufgrund der dokumentierten Zustände hat PETA Strafanzeige gegen die Verantwortlichen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig erstattet.
 
„Das Bildmaterial zeigt, dass die Händler auf der Salzdahlumer Vogelbörse die Leitlinien der Bundesregierung zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten in weiten Teilen nicht einhielten“, so Sophie Nouvertné, Syndikusrechtsanwältin von PETA. „Es ist nicht nachzuvollziehen, dass der Markt trotzdem durch das Veterinäramt genehmigt wird und der Veranstalter hinnimmt, dass Tiere unter derartigen Bedingungen zum Kauf angeboten werden.“
 
Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Darunter fallen auch die nicht artgerechte Unterbringung und Versorgung von Tieren sowie die bewusste Unterlassung notwendiger Hilfeleistung.


Weitere Informationen:
PETAde/Salzdahlumer-Vogelboerse
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Heimtierschutzgesetz
PETA Deutschland e.V. recherchierte auf Vogelbörsen und -ausstellungen

PETAs Recherche auf dem Tiermarkt Waldbroel


Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, DenisS@peta.de