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Pionierarbeit für tierfreundliches Wohnen: „Möbel Höffner“ bringt Sitzmöbelkollektion mit „PETA-Approved Vegan“-Logo auf den Markt

 
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Stand September 2017
Schönefeld / Stuttgart, 6. September 2017 – Wohnen ohne Tierleid: Als erstes großes Einrichtungshaus in Europa kennzeichnet Möbel Höffner Produkte mit dem „PETA-Approved Vegan“-Logo. Alle Sofas, Liegen und Sessel der Eigenmarke „Switch“ sind frei von tierischen Materialien und bestehen aus Textilgewebe und Kunstleder. Ab dem 6. September 2017 sind die veganen Polstermöbel exklusiv in allen Höffner-Einrichtungshäusern, im Online-Shop des Unternehmens und bei Möbel Kraft erhältlich. Das Logo „PETA-Approved Vegan“ ist international anerkannt und wurde ins Leben gerufen, um Konsumenten den Kauf tierfreundlicher Produkte zu erleichtern. Es bietet Designern und Einzelhändlern die Möglichkeit, ihre veganen Waren zu präsentieren und Kunden über nachhaltige und ethische Mode zu informieren. Möbel Höffner leistet durch die Kooperation mit PETA Pionierarbeit für die Möbelbranche. Die Tierrechtsorganisation begrüßt diesen wichtigen Schritt in Richtung tierfreundliches Wohnen.
 
„Durch den Einsatz tierfreundlicher Materialien schafft Möbel Höffner einen modernen Look, für den kein Tier leiden musste“, so Johanna Fuoß, Fachreferentin für Tiere in der Bekleidungsindustrie bei PETA. „Erstmals verwendet ein großes deutsches Einrichtungshaus das ‚PETA-Approved Vegan‘-Logo und setzt damit ein Zeichen für ethischen Konsum, Transparenz und Nachhaltigkeit, an dem sich die komplette Branche orientieren kann.“
 
Bestandteile tierischen Ursprungs können sich auf vielfältige Weise in Möbeln verbergen: Leim beinhaltet oftmals Kasein, Haut oder Knochen. Zur Veredelung von Holzoberflächen können Lacke und Lasuren zum Einsatz kommen, die Bienenwachs oder Schellack enthalten. Sofapolsterungen sind häufig mit Tierhaar, Wolle oder Daunen gefüttert.
 
Der ökologische Fußabdruck tierischer Materialien ist enorm. Insbesondere die Lederherstellung, die jährlich über eine Milliarde Tiere das Leben kostet, hat einen verheerenden Einfluss auf die Natur. Für den Gerbungsprozess werden zahlreiche umweltschädliche und gesundheitsgefährdende Chemikalien verwendet, die Allergien auslösen und sogar krebserregend sein können.
 
In der Lederindustrie erleiden die betroffenen Tiere immense Qualen: Rindern werden die Schwänze gestutzt und die Hörner gekürzt, junge Bullen werden bei vollem Bewusstsein kastriert. Anschließend folgen der qualvolle Transport und die Schlachtung. Jedes Jahr werden allein in deutschen Schlachthöfen schätzungsweise 330.000 Kühe nicht ordnungsgemäß betäubt, bevor sie ausbluten und ihnen die Haut vom Körper geschnitten wird.

Weitere Informationen:
PETA.de/Hintergrundwissen-Leder
PETA.de/Vegan-wohnen

Kontakt:
Judith Stich, +49 (0)30 6832666-04, JudithS@peta.de