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Nach Beschwerde von PETA: Restaurant „Tennessee Mountain“ in Lotte-Wersen stellt Lebendhälterung von Hummern ein

Stand November 2012
Lotte-Wersen / Gerlingen, 6. November 2012 – Sie wurden gefangen und lebend in engen Behältnissen „zwischengelagert“, bevor sie schließlich im kochenden Wasser zu Tode kamen: Weil das Restaurant „Tennessee Mountain“ in Lotte-Wersen Hummer dieser tierquälerischen Hälterung unterzog, reichte die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Beschwerde beim Veterinäramt Steinfurt ein. Auf Druck der Behörde stellte die Geschäftsführung des Restaurants die Lebendhälterung nun ein. PETA begrüßt diese Entscheidung und appelliert an alle Gastronomiebetriebe, die tierquälerische Praxis zu beenden.

„Hummer zu fesseln, um sie dann übereinander gestapelt in einem engen Aquarium ohne Nahrung zu lagern, bis man sie in kochendes Wasser wirft, ist inzwischen eine anerkannte Grausamkeit“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Immer mehr Veterinärämter untersagen eine solche Haltung.“

PETA macht deutlich, dass Hummer genauso wie Menschen Schmerzen empfinden. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) attestierte den Tieren in einer Studie nicht nur ein Bewusstsein, sondern darüber hinaus ein ausgeprägtes Schmerzempfinden und empfiehlt mehr Schutz für die Krebstiere. Entgegen der weitverbreiteten Vorstellung sterben Hummer im kochenden Wasser nicht binnen weniger Sekunden, sondern leiden mindestens drei Minuten lang.

In freier Natur legen Hummer weite Strecken zurück. Sie können Rechts- oder Linkshänder sein und über 100 Jahre alt werden.

Weitere Informationen:
Freiheit-fuer-Hummer.de

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de