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Nach Hitzetod eines Husky-Welpen im aufgeheizten Auto: PETA bietet Oberbürgermeister Ivo Gönner kostenloses Motiv für Warnschilder an, um Hitzeopfer zu verhindern

 
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Stand August 2014
Ulm / Stuttgart, 18. August 2014 – Tod im aufgeheizten Fahrzeug: Vor gut einer Woche starb in Ulm ein Hundewelpe an einem Hitzschlag, nachdem er stundenlang in einem am Magirushof geparkten Fahrzeug eingeschlossen war. Aufmerksame Zeugen hatten den stark hechelnden Husky entdeckt und die Polizei gerufen. Da auch die Beamten die Autobesitzerin nicht ausfindig machen konnten, ließen sie das Fahrzeug öffnen. Der junge Hund war jedoch nicht mehr zu retten: er verstarb später beim Tierarzt. Die 43-jährige Halterin muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Da es im Sommer leider immer wieder zu tragischen Todesfällen in aufgeheizten Autos kommt, hat PETA Deutschland e.V. den Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner nun in einem Schreiben darum gebeten, die städtischen Parkflächen mit entsprechenden Warnhinweisen zu versehen. Die Tierrechtsorganisation stellt der Stadt Ulm hierfür einen Entwurf zur Verfügung. Das Motiv kann als Schablone verwendet und einfach auf Parkflächen aufgemalt werden.
 
„Im Sommer steigen die Temperaturen im Auto schnell auf Backofenniveau“, so Lisa Wittmann, Fachreferentin bei PETA Deutschland e.V. „Auch ein Parkplatz im Schatten oder ein leicht geöffnetes Fenster schaffen keine Abhilfe. Hunde dürfen niemals unbeaufsichtigt im Auto zurückgelassen werden. Wir appellieren an alle Bürger, in solchen Situationen einzuschreiten. Ist der Halter nicht vor Ort, sollte sofort die Polizei gerufen werden.“
 
PETA macht darauf aufmerksam, dass sich Tierhalter, die ihre Hunde bei warmen Temperaturen verantwortungslos im Auto zurücklassen, strafbar machen. Sie verletzen ihre Fürsorgepflicht und müssen mit einer Geldstrafe rechnen. Außerdem setzen sie die Vierbeiner Todesangst und Lebensgefahr aus.
 
Gut zu wissen: Bereits wenige Minuten in der Sonne reichen, um ein geparktes Auto auf bis zu 70 Grad Celsius zu erhitzen. Da Hunde nur an den Pfoten Schweißdrüsen besitzen und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, erleiden sie im heißen Wageninneren schnell irreparable Organschäden oder einen Herzstillstand. Jedes Jahr sterben zahlreiche Tiere einen qualvollen Tod in überhitzten Fahrzeugen.
 
Ein aus dem Auto befreiter Hund muss im Notfall  sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen versorgt werden. Anschließend ist eine tierärztliche Untersuchung unumgänglich, um Folgeschäden an inneren Organen auszuschließen.
 
Menschen, die an einem warmen Tag einen Hund im Auto entdecken, sollten schnell handeln. Hier können Tierfreunde sich informieren, was sie tun können, damit das Auto nicht zur tödlichen Falle wird.
 
Lina van de Mars, Moderatorin, Schlagzeugerin und Tattoo-Model, zeigt in einem aufrüttelnden PETA-Video, wie es Hunden bei Sommerhitze im Auto ergeht.


Auf ihrer Internetseite stellt PETA außerdem ein Poster bereit, das Tierfreunde ausdrucken und an öffentlichen Orten anbringen können, um Hundehalter über den Hitzetod aufzuklären.



Weitere Informationen:
PETA.de/HotDogs
PETA.de/Niemals

Hitzetipps für den tierischen Mitbewohner:
PETA.de/Hitzetipps
 
Kontakt:
Judith Stich, +49 (0) 30 - 68 32 666 04, JudithS@peta.de