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Nach Jagdunfall bei Humprechtshausen: PETA fordert Verbot der „Hobbyjagd“ in Deutschland

Stand Februar 2013
Humprechtshausen / Gerlingen, 18. Februar 2013 – Schwer verletzt bei Wildschweinjagd: Nach dem Jagdunfall in der Nähe von Humprechtshausen am vergangenen Sonntag, bei dem ein Treiber durch Geschossteile getroffen wurde, fordert PETA Deutschland e.V. umgehend ein längst überfälliges Verbot der „Hobbyjagd“ in Deutschland. Die Organisation weist darauf hin, dass durch etwa 350.000 Hobby-Jäger in Deutschland jedes Jahr durchschnittlich mehr als 300.000 Haustiere und rund 30 Menschen getötet werden – zusätzlich zu den etwa 5 Millionen tierischen Waldbewohnern.

„Ob Mensch oder Tier – bei der Jagd besteht Gefahr für jedes Lebewesen, das einem Hobbyjäger vor das Gewehr läuft“, so Dr. Tanja Breining, Kampagnenleiterin bei PETA. „Im Tatort Wald steht die Lust am Töten im Vordergrund.“

Eine Reduktion des Wildtierbestandes durch Jäger ist nicht nötig. Dies bestätigen namhafte Biologen wie Prof. Dr. Josef Reichholf von der TU München. Tierbestände regulieren sich durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten.

Jörg Rohde unterstützt PETAs Kampagne gegen die Jagd. Der Schauspieler, bekannt aus der RTL-Serie Alles was zählt, fordert: „Freiheit statt Freiwild“.

Copyright: Marc Rehbeck für PETA

Motiv in druckfähiger Qualität:
PETA.de/StarsfueralleFelle

Weitere Informationen:
PETA.de/Jagd

Kontakt:
Judith Stich, 030 68326660-4, JudithS@peta.de