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Nach mehreren Ei-Skandalen: PETA gibt Tipps für die eifreie Küche

 
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Stand August 2017
Stuttgart, 4. August 2017 – Gequälte Hennen, falsch deklarierte und mit Insektizid belastete Eier: Zuletzt häuften sich die Skandale um die Eierindustrie, die teilweise von der Tierrechtsorganisation PETA aufgedeckt wurden. Wie Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer gegenüber den Medien betonte, geht auch von verarbeitenden Eiern eine Gefahr aus. Aufgrund der mangelnden Kennzeichnungspflicht zum Beispiel in Nudeln, Mayonnaise oder Backwaren, sei die Herkunft der Eier nicht zu erkennen. Verbraucher können so belastete Chargen nicht erkennen. Immer mehr Menschen suchen deshalb nach Alternativen zum Ei. PETA gibt nun Tipps, wie das Kochen und Backen ohne Ei leicht fällt und wie klassische Rezepte trotzdem gelingen.
 
„Noch nie war es so einfach wie heute, ohne Eier und damit ohne Tierleid zu kochen und zu backen. Verbraucher können zwischen zahlreichen Alternativen und eifreien Rezepten und Produkten wählen“, so Felicitas Kitali, Ernährungswissenschaftlerin und Fachreferentin bei PETA.
 
Fertige Rezepte
Eine ausgewogene vegane Ernährung versorgt den Körper mit allem, was er braucht. Auch rein kulinarisch gesehen brauchen wir keine Eier, um leckere Gerichte zu zaubern. Auf PETA.de/eifreierezepte finden Interessierte zehn typische Ei-Gerichte in der tierfreundlichen veganen Variante. Von veganem „Rührei“ über Waffeln, Mayonnaise bis hin zu Obstkuchen und Gemüsequiche ist alles dabei.

Mit Ei-Alternativen selbst kreativ werden
Menschen, die Rezepte mit Ei selbst umwandeln wollen, haben zahlreiche Alternativen zur Auswahl. Man findet sowohl fertige Ei-Alternativen in vielen Drogerie- und Supermärkten als auch im Onlinefachhandel.
Darüber hinaus bieten auch Kühl- und Vorratsschrank viele Lebensmittel, die die Funktion von Eiern in Rezepten übernehmen können. Darunter Exotisches wie Chiasamen aber auch Lebensmittel wie Apfelmus, die schon Großmutter kannte. Mit den 20 Ei-Alternativen auf PETA.de können Köchinnen und Köche selbst kreativ werden und alte, aber lieb gewonnene Rezepte in eine vegane Variante umwandeln. Weitere Beispiele für Lebensmittel, die jeder zuhause hat und die Eier in der Küche überflüssig machen:
 
  • Bananen: Sehr reife Bananen, mit einer Gabel zu Mus zerdrückt, eignen sich genauso wie Apfelmus zur Bindung und vor allem als Feuchtigkeitsspender für Teige von Keksen, Waffeln, Cookies und Rührkuchen. 60 g Bananenmus ersetzen ein Ei. Der Eigengeschmack ist etwas dominanter als beim Apfelmus. In Pfannkuchen oder Waffeln kann das sogar gewünscht sein.
  • Natron und Säure
    Natron sorgt in Verbindung mit Säure, sprich Essig oder Zitronensaft, für wunderbar lockere Teige. Es eignet sich also für Tortenböden oder Rührkuchen. 3-4 gestrichene TL Natron plus 2-3 TL Essig oder Zitronensaft reichen beispielsweise zum Lockern von 500 g Mehl.
  • Tomatenmark: Für herzhafte Backlinge, also z.B. Burgerpattys, eignen sich 2 EL Tomatenmark als Alternative zu einem Ei. Das Mark ist in herzhaften Sachen geschmacklich relativ neutral und lässt sich gut mit anderen Gewürzen kombinieren.
 
Alles auf einen Blick
Veganes Backen ist kein Hexenwerk. Alle Tricks und Kniffe liefert „Das ultimative vegane Backpapier“ von PETA auf einen Blick. Es kann als PDF im DIN-A4 oder DIN A3-Format auf PETA.de herunterladen werden. So sind alle Vorschläge schnell zur Hand und Kochlöffelschwinger können sich auf das Wesentliche konzentrieren – das Zaubern vieler veganer Köstlichkeiten
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Eifreie-Rezepte
PETA.de/Backpapier
PETA.de/Ei-Alternativen
PETA.de/Eierrecherche2017

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, DenisS@peta.de