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Nach PETA-Gesprächen: Second-Hand-Plattform Kleiderkreisel untersagt Verkauf von Echtpelz

Stand Januar 2013
München / Gerlingen, 30. Januar 2013 – Tierfreundliche Entscheidung: Die Second-Hand-Tauschbörse Kleiderkreisel bietet ab sofort keine Plattform mehr, um Echtpelz von Wildtieren zu verkaufen. Das gab die Geschäftsführung in der vergangenen Woche bekannt. Zuvor hatte PETA Deutschland e.V. den Online-Marktplatz über die Zustände in der Pelzindustrie informiert. In Gesprächen machte die Tierrechtsorganisation deutlich, dass eine pelzfreie Unternehmenspolitik den Pelzhandel effektiv einschränken und somit die Nachfrage von tierfreundlichen Kunstpelzen fördern kann.

„Der Kleiderkreisel hat eine zeitgemäße und nachhaltige Entscheidung getroffen, um den Pelzhandel einzudämmen. Wir danken der Geschäftsführung für diesen Schritt“, so Frank Schmidt, Kampagnenleiter bei PETA. „Wir hoffen, dass sich die Tauschbörse auch dazu entschließt, Felle von Schafen, Lämmern, Ziegen und Kühen aus dem Programm zu nehmen.“

In der Pelzindustrie werden Millionen Füchse, Nerze, Kaninchen und andere Tiere eingepfercht in winzigen, verdreckten Käfigen, ohne Beschäftigungsmöglichkeiten, ausreichend Unterschlupf und Wasser gehalten. Nach einem Leben voller Entbehrungen werden die Tiere vergast, per Genickbruch oder analem Stromschlag getötet.

Immer mehr Modefirmen entscheiden sich gegen die Verwendung von tierischen Produkten. So konnte GALERIA Kaufhof im Februar 2012 nach Gesprächen mit PETA dazu bewegt werden, keine Bekleidung mehr mit Kaninchenpelz zu bestellen. Während s.Oliver, Titus und Zara keinen Pelz mehr verkaufen, verzichtet Adidas auf Mulesing-Wolle und H&M auf Exotenleder.

Weitere Informationen:
PETA.de/HaraldGlooeckler
PETA.de/IllegalePelzfarmen
Pelzfarm.info

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de