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Nach russischem Importstopp von Fleisch und Milch aus Deutschland: PETA rät Regierung zur Einfuhr von veganen Produkten / Geschenkkorb für russischen Botschafter

Stand Februar 2013
Berlin / Gerlingen, 6. Februar 2013 – Unzureichende Kontrollen und Lebensmittelskandale – die Praktiken der deutschen Fleischindustrie sind auch der russischen Regierung nicht verborgen geblieben. Nachdem der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit in Moskau jüngst einen Importstopp für mehrere Fleischsorten und Milch aus Deutschland verhängte, empfiehlt PETA Deutschland e.V., künftig nur rein pflanzliche Lebensmittel einzuführen. Die Tierrechtsorganisation hat dem russischen Botschafter in Berlin, Wladimir M. Grinin, heute einen Geschenkkorb mit veganen Produkten zukommen lassen, um ihn von einer rein pflanzlichen Ernährungsweise zu überzeugen. Der Konsum von Fleisch- und Milchprodukten geht nicht nur mit gesundheitlichen Risiken einher. Jedes Jahr werden allein in Deutschland mehr als drei Milliarden Tiere in der Bio- und Intensivtierhaltung unter tierquälerischen Bedingungen gehalten und getötet.

„Wir hoffen, dass der russische Botschafter Gefallen an der Auswahl an veganen Produkten findet“, so Sabine Weick, Ernährungswissenschaftlerin bei PETA. „Wenn die russische Regierung tatsächlich Wert auf ein hohes Maß an Qualität setzt, sollten in der Zukunft ausschließlich rein pflanzliche Lebensmittel aus Deutschland importiert werden.“

Fleisch und andere tierische Produkte enthalten neben Cholesterin und ungesunden gesättigten Fettsäuren häufig auch Rückstände von Antibiotika und führen zu gefährlichen antibiotikaresistenten Bakterienstämmen. Die Folge: Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes und Fettleibigkeit.

Jedes Jahr werden in Deutschland über drei Milliarden Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion getötet. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten.

Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

Veganes Allerlei: Geschenkkorb für den russischen Botschafter / © PETA
Das Bild ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:

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Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de