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Nach schwerem Pferdekutschenunfall in Winterbach – PETA fordert Pferdekutschenverbot von Landrat Fuchs

Stand Dezember 2012
Winterbach / Gerlingen, 4. Dezember 2012 – Nach dem Pferdekutschenunfall in Winterbach, bei dem am vergangenen Sonntag eine 51-jährige Frau schwer verletzt wurde, hat sich die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun an Landrat Johannes Fuchs mit der Bitte nach einem Verbot von Pferdekutschen im Kreis gewandt – zum Schutz von Mensch und Tier. Medienberichten zufolge erschraken die Pferde wegen eines lauten Knalls und rannten los. Die Kutscherin, die beim Weihnachtsmarkt Fahrten angeboten hatte, fiel daraufhin vom Planwagen auf die Straße – sie wurde ins Krankenhaus gebracht. PETA warnt eindringlich vor Fahrten mit Pferdekutschen: Allein in diesem Jahr hat es deutschlandweit bereits über 30 Unfälle mit Pferdekutschen gegeben, bei denen jeweils Menschen verletzt oder sogar getötet wurden.

„Die Risiken bei Kutschfahrten sind unkontrollierbar, deshalb setzen wir uns für ein Verbot von Pferdekutschen als Beförderungsmittel ein“, so Diplom-Zoologe Peter Höffken, Kampagnenleiter bei PETA. „Pferde sind Fluchttiere. Sie erschrecken sehr leicht und das kann rasch zu Unfällen führen, bei denen Menschen und Pferde schwer verletzt werden oder sterben. Pferden, die Kutschen ziehen, wird zudem jede natürliche Lebensweise abgesprochen. Die einzige Lösung zum Schutz von Mensch und Tier ist daher ein Verbot von Kutschfahrten.“

In Rothenburg ob der Tauber wurde bereits im August 2010 das Pferdekutschenverbot vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof bestätigt.

PETA hat die Pferdekutschenunfälle aus den vergangenen drei Jahren in einer chronologischen Übersicht zusammengetragen.

Pferdekutschenunfälle fordern immer wieder Opfer bei Mensch und Tier / © 112-magazin.de

Weitere Informationen:
PETA.de/Pferdekutschen

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de