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Nach Verkehrsunfall mit 700 Ferkeln bei Vatterstetten: PETA fordert Ende der kommerziellen Beförderung lebender Tiere

Stand Februar 2013
Vaterstetten / Gerlingen, 22. Februar 2013 – Tod im Tiertransporter: Nach einem Lastwagenunfall in der Nacht zum Freitag bei Vaterstetten, bei dem 700 Ferkel notgeschlachtet werden mussten, übt PETA Deutschland e.V. Kritik an der kommerziellen Beförderung von lebenden Tieren, bei der es immer wieder zu tödlichen Unfällen kommt. Für die Tiere ist der Transport über Hunderte und gar Tausende Kilometer mit zahlreichen Risiken verbunden: Sie leiden unter Enge, Temperaturschwankungen, Hunger oder Durst sowie Verletzungen, die sie sich im Laufe der Fahrt zuziehen. Schweine dürfen laut der Europäischen Transportverordnung bis zu 24 Stunden, Rinder gar bis zu 29 Stunden am Stück befördert werden. Die Tierrechtsorganisation fordert eine Reduzierung der Transport-Dauer auf 8 Stunden sowie langfristig ein ausnahmsloses Verbot von Tiertransporten.

„Bei Tiertransporten sind die Tiere enormen Strapazen ausgesetzt. Für die verantwortlichen Fahrer spielt ihr Wohl kaum eine Rolle“, so Sabine Weick, Ernährungswissenschaftlerin bei PETA. „PETA fordert ein grundsätzliches Verbot der kommerziellen Beförderung lebender Tiere. In einem ersten Schritt sollte die Transport-Dauer auf 8 Stunden reduziert werden.“

Jedes Jahr werden in Deutschland über drei Milliarden Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion getötet. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten.

Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

Weitere Informationen:
GoVeggie.de

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de