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Nach Verkehrsunfall mit Schweinen bei Eckernförde: PETA fordert Ende der kommerziellen Beförderung lebender Tiere

 
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Stand Mai 2013
Eckernförde / Gerlingen, 13. Mai 2013 – Tod im Tiertransporter: Nachdem ein mit etwa 200 Schweinen beladener Tiertransporter am Sonntag auf der B76 bei Eckernförde in Brand geriet, kamen sieben der Tiere ums Leben. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. übt nun Kritik an der kommerziellen Beförderung lebender Tiere, bei der es immer wieder zu tödlichen Unfällen kommt. Für die Tiere ist der Transport über Hunderte und gar Tausende Kilometer mit zahlreichen Risiken verbunden: Sie leiden unter Enge, Temperaturschwankungen, Hunger oder Durst sowie Verletzungen, die sie sich im Laufe der Fahrt zuziehen. Schweine dürfen laut der Europäischen Transportverordnung bis zu 24 Stunden, Rinder gar bis zu 29 Stunden am Stück befördert werden. Die Tierrechtsorganisation fordert eine Reduzierung der Transport-Dauer auf acht Stunden sowie langfristig ein ausnahmsloses Verbot von Tiertransporten.

„Bei Tiertransporten sind die Tiere enormen Strapazen ausgesetzt. Für die verantwortlichen Fahrer spielt ihr Wohl kaum eine Rolle“, so Sabine Weick, Ernährungswissenschaftlerin bei PETA. „PETA fordert ein grundsätzliches Verbot der kommerziellen Beförderung lebender Tiere. In einem ersten Schritt sollte die Transport-Dauer auf acht Stunden reduziert werden.“

Jedes Jahr werden in Deutschland über drei Milliarden Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion getötet. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten.

Um Tierleid zu verhindern appelliert PETA an alle Verbraucher, tierische Produkte von ihrem Speiseplan zu streichen. Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

Weitere Informationen:
GoVeggie.de

Kontakt:
Judith Stich, +49 (0)30 68326660-4, JudithS@peta.de