Spenden
 »  »  » Nach Wasen-Plakat-Entfernung – PETA verlangt disziplinarische Konsequenzen Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn in der Verantwortung

Nach Wasen-Plakat-Entfernung – PETA verlangt disziplinarische Konsequenzen

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge

Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn in der Verantwortung

Stand Oktober 2013
Stuttgart / Gerlingen, 15. Oktober 2013 – PETA-Wasen-Plakate sorgen für Tumult: Über die gesamte Zeit des diesjährigen Cannstatter Volksfestes hatte die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. zwei 25 m2 große Riesenposter auf dem Wasengelände für fast 20.000 Euro gebucht. Doch dann der Schreck: Nach nur einem Tag wurden die überdimensionalen Werbeplakate auf Veranlassung des Veranstalters der Wasen vom Gelände entfernt. Die Plakate zeigen ein Schweinemotiv mit schwäbischem Slogan „Lass d'Sau raus, aber friss se ned uff!" – eine vegane Botschaft der Tierrechtsorganisation für die Wasen-Besucher. Die gesetzlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen wurden von PETA eingehalten. Ob ökonomische Gründe zur Entscheidung der Wasen-Verantwortlichen beitrugen ist noch unklar. Die Tierrechtsorganisation fordert den Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn nun dazu auf, disziplinarische Konsequenzen zu ziehen.

"PETA hat für die beiden Plakate eine hohe Investition getätigt“, sagt Harald Ullmann, zweiter Vorsitzender der Tierrechtsorganisation. „Es ist nicht der erste Willkürakt der Wasen-Verantwortlichen zum Nachteil von PETA – dies ist allerdings der Höhepunkt und hat zu Konsequenzen zu führen".

Die PETA-Werbemotive sollten die Besucher des Cannstatter Wasen dazu anhalten, sich mit den Konsequenzen des Fleischkonsums auseinanderzusetzen: Die Tierrechtsorganisation kritisiert auf bewusst humoristische Art und Weise den Verzehr von „Göggele“, „Haxen“ oder „Ochsen“ in den Festzelten, für die unzählige Hühner, Schweine und Rinder leiden und ihr Leben lassen mussten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde der bislang umfangreichste Klimaschutzbericht weltweit publiziert. Es ist erwiesen, dass die industrielle Fleischproduktion einer der Hauptverursacher des Klimawandels ist.

Bereits im Jahre 2004 wurde auf Veranlassung der Wasen-Veranstaltungsgesellschaft eine Versammlung der Tierrechtsorganisation PETA zum Thema „Tierquälerei bei Zirkus Fliegenpilz“ auf dem Gelände des Cannstatter Wasen abgelehnt. Das Verwaltungsgericht Stuttgart beanstandete in einem rechtskräftigen Urteil diese Untersagung und gab PETA Recht.

Bild 1: Das noch hängende PETA-Wasenplakat: „Lass d' Sau raus, aber friss se ned uff!

Bild 2: PETA-Wasenplakat bereits nach einem Tag vom Cannstatter Wasen verbannt / © PETA

Die druckfähigen Motive schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Weitere Informationen:
Veganstart.de
PETA.de/VeganesLeben
GoVeggie.de

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, AnneliI@peta.de