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 »  »  »  »  » Negativmeldung um Zoo- und Tierparkdirektor Blaszkiewitz

Unfälle im Zoo Berlin und Tierpark Berlin:

Stand: 10. Juni 2009

10.04.2009: Eine Frau springt in das Eisbärengehege des Zoo Berlins
22.12.2008: Ein Mann springt in das Eisbärgehege des Zoo Berlins
24.10.2008: Ein prügelnder Tierpfleger wird von einer Elefantin angegriffen und verletzt
15.05.2007: Ein Moschusochse tötet im Tierpark Berlin eine Tierpflegerin
13.10.2006: Eine Hyäne tötet im Tierpark Berlin einen Mischlingshund
05.10.2005: Ein Orang-Utan attackiert im Zoo einen Tierpfleger und beißt ihm die Fingerkuppe ab
01.02.2005: Ein Zebra tritt im Tierpark nach einem Tierpfleger und verletzt ihn schwer.
30.09.2004: Eine Elefantin verletzt im Tierpark Berlin einen Tierpfleger schwer
12.09.2004: Ein Gorilla greift im Zoo seinen Pfleger an und beißt ihm die oberen Glieder zwei seiner Finger ab.
05.10.1999: Ein Orang-Utan beißt im Zoo seinem Tierpfleger in den Oberarm und in den Fuss.
04.01.1998: Eine Elefantin verletzt im Zoo Berlin einen Tierpfleger schwer

 

Negativmeldung um Zoo- und Tierparkdirektor Blaszkiewitz (1991-2009)

Stand: 02. April 2009

2009
Durch die Presse wird bekannt, dass Orang-Utan-Opa KEVIN im 1. Stock des Zoo-Affenhaus schon länger in Einzelhaft gehalten wird, weil er in keine Gruppe integriert werden konnte. Nun soll auch er irgendwohin abgeschoben werden.
(Quelle: BZ vom 27.01.2009)

Seit 1989 werden im neueröffneten Elefantenhaus die Elefanten fast 14 Stunden lang nur in Ketten in ihren Boxen aufbewahrt. Erst aufgrund von massiven Protesten wird diese tierquälerische Haltung Anfang 2009 vom Tierparkdirektor (eher unfreiwillig) endlich beendet und die letzten Seile für eine kettenlose Haltung angebracht.

Januar – Im Zoo wird nun auch, wie sein Bruder MORITZ bereits 2008, der junge Löwe MAX euthanasiert. Begründung des Zoos: „Gendefekt“. Inzuchtdepressionen?

März – Der Zoo bekommt zwei neue Löwen (ARU und AKETI) aus Wuppertal. Der Skandal: Beides Geschwister. Inzuchtdepressionen (Missbildungen) werden arrogant in Kauf genommen: „Das Risiko nehmen wir um den Preis der Arterhaltung in Kauf“. Eine weitere Mischlingszucht (Hybrid) zwischen Afrikanische- (AMIRA und PAUL) und Berberlöwen (ARU und AKETI) schließt der Zoo aber man auch nicht aus. Was hat das noch mit Artenschutz zu tun?
(Quelle der Hintergrundinfos: BZ vom 02.03.2009)


2008
28. Juni – Wieder Inzestzucht. Tigermutter SINDAJA und ihr Sohn DARIUS zeugen ANTARES. Der kleine ANTARES soll später auch abgeschoben werden. Wohin?

August – Der Zoo schiebt 43 Makaken nach Spanien ab. Auf dem mehr als 2000 km langen Transport sollen, so der Empfänger der Affen (Alberto OVIDIO) gegenüber einer Zeitung, vier ältere Affen verstorben sein. (Quelle: Berliner Kurier vom 28.10.2008)

Es wird bekannt, und Herr Blaszkiewitz räumt dies bereits 2006 selbst ein, dass trotz Landesjagdgesetz bis 2004, Füchse im Tierpark illegal bejagt und getötet wurden.

Mai – Seit den 70iger Jahren müssen sich immer wieder zwei Bärenarten ein Gehege im Bärenfelsen teilen. Tierparkdirektor Blaszkiewitz führte diese eindeutig tierschutzwidrige Tradition leider weiter. Zehn Brillenbären mussten sich 2008 den Freigang auf nur 500 m² im Wechsel teilen.

Juli –Trotz erheblichen Platzmangels züchtet der Tierpark unaufhörlich Brillenbären weiter. Aufgrund des erheblichen Platzmangels schiebt der Tierpark drei Brillenbären nach Österreich ab. Auf dem stressigen Transport stirbt die Mutter ISABELL des mitgeführten Brillenbär-Babies BERNADO. Obwohl man genau weiß, dass Mütter zu diesem Zeitpunkt noch ihre Babies stillen und geschwächt sind, wurde ISABELL auf einen 1000 km langen Transport geschickt – eine Fahrt in den Tod.

April – Zoo- und Tierparkdirektor Blaszkiewitz muss sich vor dem Berliner Parlament u.a. zur Katzentötung äußern. Doch der Zoodirektor macht im Vorfeld der Anhörung „Faxen“, zieht „Grimassen“ und „äfft“ das Verhalten von Eisbär Knut nach. Macht er sich, zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen, lustig? Verhöhnt er das Parlament?

Juli – Der Berliner Tierschutzbeauftragte Klaus Lüdke übt Kritik an der „Rekordsucht“ des Zoos und Tierparks. Auch bemängelt er, dass viele Gehege zu klein seien. Die Kritik bleibt jedoch bisher ungehört.

April – Eine ehemalige Mitarbeiterin berichtet im RBB-TV-Magazin „Zibb“, dass „1992 eine Gruppe indischer Löwen auf Anweisung von Herrn Blaszkiewitz abgespritzt worden sein sollen. Es waren komplett gesunde Tiere!“

Oktober – 17 Wochen nach ihrer Geburt musste Inzest-Giraffenbaby ULLA, aufgrund einer angeblichen Gelenkentzündung, euthanasiert werden.

Oktober – Der einjährige Löwen MORITZ wir im Zoo euthanasiert. Tötungsgrund: Wasserkopf und kaputte Bandscheibe. Inzuchtdepressionen?

September – Elefantenwärter B., des Tierparks, schlägt dreimal brutal, mit dem metallischen Stiel seines Elefantenhakens, auf Elefantenbaby PANYA ein. Die Bilder, die wir von PETA-Deutschland e.V. veröffentlichen, schockiert ganz Deutschland. Der Protest erzielt erste Verbesserungen: die afrikanischen Elefanten werden fortan nur noch im so genannten „geschützten Kontakt“ gehalten. Die jahrelange Unterwerfungsdressur hat offensichtlich endlich sein Ende gefunden.

Oktober – Im Tierpark Berlin hat es einen Angriff eines Elefanten auf einen Elefantenwärter gegeben. Der Wärter musste ins Krankenhaus gebracht werden, konnte aber wenig später wieder entlassen werden. Pikantes Detail: Es handelt sich um genau den Elefantenwärter, Herrn B., der Anfang des Monats wegen seiner Prügelattacke auf das Elefantenbaby PANYA in die Schlagzeilen geriet. Angreiferin war Panyas Mutter BIBI.

November – Die als aggressiv geltende Elefantendame BIBI und ihre, von Elefantenwärter Herrn B. verprügelte, Tochter PANYA werden an den Zoo Halle abgeschoben. Zum wiederholten Male entledigt der Tierpark Berlin sich von Elefantenindividuen, die sich erfolgreich gegen die uralte und tierschutzwidrige Unterwerfungsdressur wehren und aggressiv gegenüber ihren Peinigern sind.
Im Zoo Halle wird jedoch auch an dieser Uraltmethode der Unterwerfung festgehalten.

April – Im Wassergraben des Geheges von Eisbär Knut werden 10 lebende Karpfen ausgesetzt und von ihm getötet. Das Tierschutzgesetz verbietet jedoch die lebende „Verfütterung“ von Wirbeltieren.


2007
Januar – Dr. Blaszkiewitz wird nun auch Direktor des Zoo Berlins.

Mai – Ein Moschusochse erdrückt eine erfahrene Tierpflegerin im Tierpark zu Tode. „Ein Sicherungsbalken wurde nicht vorgeschoben“.

April – Der deutsche Jounalisten-Verband (DJV) kritisiert den Berliner Zoo und wirft diesem vor, er würde versuchen, Einflussnahme auf die Berichterstattung zu nehmen. Hintergrund: Journalisten sollten einen Vertrag unterschreiben, in dem sie sich dazu verpflichten, das sie Material von der Homepage nicht zu Berichten verwenden, die den Zoo in einem „ungünstigen Licht“ darstellen.

Juni – Für die Dauer der „Knut-Show“ müssen die Braunbären im Zoo nur im Innengehege ausharren und können ihr Aussengehege nicht nutzen.

Juli – Orang-Utan Dame Shinta (Handaufzucht), aus dem Zoo Berlin, ist ein so genanntes „Problemtier“ (mager, fortgeschrittene Zahnkaries, problematische Handaufzucht). Nur mit Mühe konnte sie sich jedoch erfolgreich in ihre Gruppe integrieren. Doch gerade jetzt wollte der Zoo sie nach Brasilien abschieben und aus ihrer schwer „erkämpften“ Sozialstruktur herausreißen. PETA-Deutschland e.V. hatte gekämpft: Die Abschiebepläne liegen wohl vorerst auf Eis.

Juli – Wir erhalten von Tierparkbesuchern immer wieder Hinweis dafür, dass Tapir CHICO (seit September 2007 im Tierpark), schon seit mehr als 9 Monaten sich nur noch im Elefantenhaus aufhalten soll. Filmaufnahmen unsererseits beweisen, CHICO zeigt bereits ein extrem gestörtes Verhalten – er läuft stundenlang auf dem blanken Betonboden hin- und her. Anfang 2009 kommt CHICO endlich aus seinem Betongefängnis und wird in den Berliner Zoo überführt.


2006
September – Chef-Elefantenpfleger Ingolf K. wird im Tierpark von Elefantin MAFUTA angegriffen und schwer verletzt. MAFUTA wird fortan ohne Pflegerkontakt und einzeln gehalten. Noch im selben Jahr wird sie dann nach Halle abgeschoben.


2004
Mysteriöser Todesfall: Tierpark-Giraffenmann PAUL bricht sich das Genick nach einer Narkose.


2003
Mysteriöser Todesfall: Tierpark-Giraffendame ANNE rutscht 2003 auf Eispfütze aus und stirbt an den Folgen des Sturzes.


2002
In Worms beschlagnahmt das Umweltamt gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr im Jahr 2002 zahlreiche Wildtiere in einem Zirkus. Die Tiere wurden über Monate unter tierquälerischen Umständen gehalten. Unter ihnen auch zwei Timorhirsche. Eine Hirschart, die in Deutschland nur in zwei Zoos gehalten wird, einer davon der Ost-Berliner Tierpark Friedrichsfelde. Dieser gibt zu, drei seiner Tiere an den Tierhandel verkauft zu haben. Was aus ihnen wurde ist dem Tierpark-Chef unbekannt.
(Quelle: Animal Public e.V. 2009)

Mysteriöser Todesfall: Beim Verladen auf den Transporter des Tierhändlers B. bricht sich Tierpark-Giraffenmann ANTON das Genick. Als Ersatz bekommt der Tierhändler Giraffe PAUL.


2000
Mysteriöser Todesfall: Tierpark-Giraffendame ELFI wird aufgrund angeblichen „Fehlstellung der Füße“ euthanasiert.


1992
Tierparkdirektor Dr. Blaszkiewitz bricht vier gesunden Katzenbabies mit seinen eigenen Händen, ohne Betäubung und ohne vernünftigen Grund, das Genick.

November – Der Tierpark-Betriebsrat kritisiert in einem Schreiben an Herrn Blaszkiewitz, dass auf seine „Anweisung hin“ andere Katzen in „Anwesenheit von Assistenten“ auf „inhumane Art und Weise“ erschlagen wurden.
Leider ist der Katzen-Mord bei Bekanntwerden (2007) bereits verjährt und Herr Blaszkiewitz kann als Tierparkdirektor nicht mehr zur rechtlichen Verantwortung gezogen werden. Trotz des nachweislichen Katzenmordes und vieler Proteste bleibt der Zoodirektor weiterhin in Amt und Würden.

November – Der Tierpark-Betriebsrat beschwert sich weiterhin in seinem Schreiben an Herrn Blaszkiewitz über dessen „entwürdigende Art und Weise“ seines „praktizierten Umgangston und Umgangsform“ gegenüber den Kollegen.

September – Der Tierpark schiebt am 29.09.1992, ein männliches Zwergflusspferd, geboren am 20.11.1991, an den Tierhändler Werner Bode ab. Dieser „seriöse Tierhändler“ gibt das Zwergflusspferd einen Tag später an den berüchtigten belgischen Zootierschlächter Louis Lenaerts ab. Angeblich wechselt das Tier anschließend nach Zwartberg (Limburgse Genk). Doch seit Abgabe an Herrn Bode/ Louis Lennaerts fehlt jegliche Spur von diesem Tier.
(Quelle: Zwergflusspferdzuchtbuch 1997)


1991
Juni – Vier Kragenbären des Tierparks werden vom Tierhändler R. abgeholt und an einen belgischen Zoo in Wortel, so der Tierhändler in einem Brief, abgegeben. Doch im belgischen Wortel gab es nie einen Zoo, sondern nur den berüchtigten „Zootierschlachter“ Louis L., der besonders für die Schlachtung von „Überschuss-Bären“ aus deutschen Zoos bekannt wurde. In einem Zeitungsinterview gibt der Zoodirektor zu, sich nicht dafür zu interessieren, wo an Tierhändler abgegebene Tiere letztendlich landen.