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Neues PETA-Video: Alicia Silverstone über die dunkle Seite der Daunen-Industrie

 
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Schauspielerin gibt Einblick in Rupf-, Halte- und Schlachtbedingungen von Gänsen

Stand Dezember 2012
Gerlingen, 20. Dezember 2012 – Im Winter werden sie aus den Schränken geholt: Daunenjacken, -decken und -kissen. Gefüllt mit Federn, sollen sie optimal warmhalten, bei minimalem Gewicht. Doch viele Verbraucher wissen nicht, welche Brutalität hinter den Daunen-Produkten steckt. Die wärmeisolierenden Federn wachsen bei Gänsen unterhalb des sichtbaren Gefieders. Eine Gewinnung der Daunen erfolgt unter anderem durch den für die Tiere qualvollen Lebendrupf. Im Akkord reißen Arbeiter den empfindsamen Gänsen mehrmals im Jahr die Federn aus. Oft mit großer Brutalität – schwere Verletzungen sind die Folge. Schauspielerin Alicia Silverstone blickt im aktuellen Video der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hinter die Kulissen der Daunenindustrie. Erschreckende Bilder zeigen die leidvolle Realität der industriellen Vogelzucht. Die 36-Jährige appelliert: „Helfen Sie mit! Kaufen Sie zu Weihnachten nur daunenfreie Produkte.“

„Ganz egal, woher die Daunen stammen, sie sind ein Tierqual-Produkt“, so Alicia Silverstone im PETA-Video. „Verbraucher können das Leid der Tiere verhindern, indem sie nur Produkte ohne Daunen kaufen und ihre Freunde und Familienmitglieder bitten, genauso zu handeln.“

Nicht nur durch das Rupfen der Gänse verursacht die Daunenindustrie Tierleid: Sie unterstützt außerdem die Stopfleberindustrie. Zur Produktion von Stopfleber (Foie gras) wird den Tieren ein Rohr in den Hals gestoßen, durch das den Gänsen große Mengen Mais in den Magen gepumpt werden. Um das Organ der Tiere auf das bis zu Zehnfache zu vergrößern, werden sie mehrmals täglich zwangsgefüttert. Viele der Vögel überleben diese Behandlung nicht und sterben noch vor dem Schlachttermin an inneren Verletzungen, Krankheit oder Erschöpfung. Die Produzenten von Foie gras steigern ihre Profite, indem sie die Federn der „gestopften“ Vögel verkaufen.

 

Alicia Silverstone im PETA-Video / © PETA Bild ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.