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 »  »  » „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“ – Provokante PETA Protestaktion gegen den Fleischkonsum in Ulm, 30. August 2013, 15:30 Uhr

„Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“ – Provokante PETA Protestaktion gegen den Fleischkonsum in Ulm, 30. August 2013, 15:30 Uhr

 
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Stand August 2013
Druckfähiges Bildmaterial steht im Anschluss an die Aktion hier zur Verfügung: http://goo.gl/n6TpDK

Ulm / Gerlingen, 28. August 2013 – Ein gehäuteter, abgetrennter Kuhkopf liegt angerichtet auf einem Silbertablett, an einer fein säuberlich gedeckten Tafel sitzen drei offensichtlich schockierte PETA-Unterstützer: Um die Sensibilität der Bevölkerung für das Thema Fleischkonsum zu erhöhen, veranstaltet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. unter dem Motto „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“ eine provokante Protestaktion. Denn: Das Fleisch auf dem Teller wird von den meisten Menschen getreu nach diesem Motto nicht hinterfragt. Zu sehen ist das Spektakel am Freitag, 30. August 2013 um 15:30 Uhr in Ulm, Bahnhofstraße / Mühlengasse, eine von insgesamt zehn Veranstaltungen in ganz Deutschland innerhalb einer Woche.

„Für den kurzen Genuss werden allein in Deutschland jedes Jahr mehrere Milliarden Tiere getötet. Die Tatsache, dass in der Fleischproduktion die Tiere häufig bei lebendigem Leibe gehäutet werden, wird von vielen Verbrauchern gänzlich ausgeblendet“, erklärt Patrique-Robert Noetzel, Aktionskoordinator bei PETA. Die Initiative soll verdeutlichen, dass hinter jedem Stück Fleisch auf dem Teller ein Tier steckt, das ebenso fähig ist, Schmerz und Leid zu empfinden wie wir Menschen.“

Die Verbraucher sind es gewohnt, Fleisch in Supermärkten und Discountern zu Niedrigstpreisen einzukaufen. Dabei machen sie sich jedoch zumeist keine Gedanken darüber, wie viel Tierleid in jedem einzelnen Gramm steckt.

Neben den ethischen Aspekten sind auch die ökologischen Auswirkungen des Fleischkonsums erschreckend: Laut UN-Welternährungsorganisation ist die Herstellung tierischer Produkte einer der Hauptverursacher der schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit, so auch des Klimawandels. Das deutsche Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) kommt in einem Bericht aus dem Jahr 2008 zu dem Schluss, dass mit der Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung über 40 Prozent der Treibhausgasemissionen eingespart werden können.

Die Fleischproduktion ist zudem extrem energieintensiv, denn ein Vielfaches des späteren Fleischgewinns wird zunächst in Form von pflanzlicher Nahrung an die Tiere verfüttert. Der sogenannte „Veredelungsverlust“ bei Rindfleisch ist eklatant: Um ein Kilogramm Fleisch zu produzieren, sind circa 16 Kilogramm Getreide erforderlich. Somit entsteht in der Fleischindustrie ein Energieverlust von circa 90 Prozent.

PETA verweist darauf, dass jedes Jahr über drei Milliarden Tiere allein in Deutschland für die Bio- und Intensivtierhaltung leiden und sterben. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten, Hühnern und Puten bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten.

WANN & WO?

Freitag, 30. August 2013, 15:30 Uhr – Bahnhofstraße / Mühlengasse, Ulm

„Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“ / © PETA

Das druckfähige Motiv schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Tipps und Rezepte für eine abwechslungsreiche und leckere rein pflanzliche Ernährung:
GoVeggie.de
PETA.de/WarumVegan
VeganStart.de

Umfassende Informationen über den Zusammenhang von Fleischkonsum und Umweltschutz:
PETA.de/Umweltschutz

Kontakt vor Ort:
Patrique-Robert Noetzel, 0173 2918134