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„Nur milchfrei ist noch besser als hitzefrei!“: PETA ZWEI Streetteam verteilt Lyckas Vegan Froyo Bio-Sojaeis

 
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Stand Juli 2016
München / Stuttgart, 27. Juli 2016 – Abkühlung ganz ohne Tierleid: Am kommenden Freitag, 29. Juli, verteilt das ehrenamtliche Streetteam von PETA ZWEI, der Jugendkampagne von PETA, unterstützt vom Eishersteller Lycka von 14 bis 17 Uhr vor der Sendlinger Straße 8 in München veganes Eis an die Passanten. Lycka zeigt mit seinen sogenannten Froyos aus Bio-Soja, wie lecker und erfrischend Milchalternativen sein können. Die Aktion sorgt dabei nicht nur für jede Menge Abkühlung, sondern auch für Aufklärung: Die Unterstützer der Tierrechtsorganisation zeigen die Missstände in der Milchindustrie blutverschmiert mit Masken und Kuhkostümen auf und informieren Interessierte über die vielen leckeren tierleidfreien Genussmöglichkeiten.
„Mit der Vielzahl süßer und herzhafter tierleidfreier Optionen war es noch nie einfacher, vegan zu werden“, so Felicitas Kitali, Ernährungswissenschaftlerin und Fachreferentin bei PETA. „Wir möchten jeden daran erinnern, dass allein der Griff zu milchfreien veganen Eissorten einen Unterschied für Mutterkühe und ihre Kinder macht, die sonst ein Leben voller Missbrauch erleben.“
 
Vegane Alternativen zu Milchprodukten werden häufig auf Reis-, Mandel-, Soja-, Lupinen-, Kokos-, Nuss- oder Getreidebasis hergestellt. Sie sind inzwischen in immer mehr Bio- und Supermärkten, aber auch in Discountern sowie Cafés und Eisdielen erhältlich.

Eine ausgewogene vegane Ernährung versorgt den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen: Kalziumreiches Mineralwasser, angereicherte Pflanzendrinks, Sesam- und Mandelmus, viele grüne Gemüsesorten, Hülsenfrüchte und Feigen liefern beispielsweise ausreichend Kalzium – ganz ohne die gesättigten Fettsäuren und das Cholesterin aus Milchprodukten.
 
In der Agrarindustrie werden Kühe als Milchmaschinen gezüchtet: Die Kuhmütter werden in den Betrieben meist künstlich besamt – mit ausgewähltem Sperma, um möglichst „leistungsstarken“ Nachwuchs zu zeugen. Nach neun Monaten, einer ebenso langen Schwangerschaft wie bei einer Frau, gebärt die Kuh ihr Kalb. Nun würde die Mutter ihren Nachwuchs liebevoll umsorgen, doch das Neugeborene wird ihr sofort oder nur wenige Stunden nach der Geburt weggenommen, mit billiger Ersatznahrung versorgt und alleine in einer sogenannten Kälberbox oder mit anderen Jungtieren untergebracht. Nicht selten schreien Mutter und Kind tagelang nacheinander. Die Kuh hält den Strapazen, die mit der hohen Milchmenge und der nicht tiergerechten Haltung einhergehen, nicht lange stand. Ist sie für den Landwirt unwirtschaftlich geworden, wird sie zum Schlachthof transportiert. Häufig sind Kühe erneut schwanger, wenn ihnen im Schlachthaus die Kehle durchtrennt wird – für das ungeborene Kalb bedeutet dies den qualvollen Erstickungstod im Mutterleib.
 
Weitere Informationen:
PETAZWEI.de/Milch
PETA.de/Milch-Hintergrund
PETA.de/Milchumfrage

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de