Spenden
 »  »  » „One way“ in den Tod: Hunderttausende Unterschriften gegen leidvolle Primatentransporte bei Air Fran

„One way“ in den Tod: Hunderttausende Unterschriften gegen leidvolle Primatentransporte bei Air France

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge

PETA fordert Fluggesellschaft auf, Überführung in Versuchslabore endlich zu stoppen

Stand Januar 2016
Stuttgart, 14. Januar 2016 – Starke Stimmen gegen Tierleid: Seit vielen Jahren setzt sich PETA Deutschland e.V. für ein Ende der Affentransporte zu Tierversuchslaboren durch Air France ein. Das französische Unternehmen ist die weltweit letzte große Fluggesellschaft, die noch immer Primaten in ihren Tod fliegt. In den Versuchslaboren werden die intelligenten Tiere eingesperrt, vergiftet, verstümmelt, mit tödlichen Krankheiten infiziert und letztendlich umgebracht. Mehr als 600.000 Menschen haben sich bisher an dem Aktionsaufruf der Tierrechtsorganisation beteiligt und an Air France appelliert, das Tierleid endlich zu stoppen. Ende Dezember übersandte PETA die Unterschriften und ein Schreiben an die Vorstandsmitglieder der Fluggesellschaft.
 
„Air France schlägt Profit aus einem skrupellosen Geschäft mit dem Tierleid und schadet damit zweifellos auch immer mehr seinem Geschäft, denn die zahlreiche Beteiligung an der Unterschriftenaktion zeigt, dass Hunderttausende Fluggäste weltweit diese Praxis ablehnen“, so Stephanie Kowalski, Tierärztin und Fachreferentin gegen Tierversuche bei PETA Deutschland e.V. „Air France muss den Transport von Affen endlich stoppen.“
 
Das Unternehmen Air France, das mit dem Werbeslogan „Wo der Himmel am schönsten ist“ wirbt, ist die einzige große Fluglinie, die noch immer Affen im Auftrag der Affenzuchtfarmen der Insel Mauritius zu Versuchslaboren transportiert. Affenbabys werden ihren Müttern entrissen, ohne Schmerzmittel tätowiert, in Holzboxen gezwängt und in ihren Tod in Laboratorien auf der ganzen Welt geschickt. Viele der verängstigten Tiere fliegen dabei im Frachtraum unter den Füßen nichtsahnender Passagiere mit. Oft fehlt jede Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr. Viele Affen verdursten oder verletzen sich und sterben während der bis zu 30 Stunden langen Verschleppung qualvoll. In den Laboratorien angekommen, werden die hochintelligenten und sensiblen Tiere in Käfige gesperrt, in grausamen und sinnlosen Experimenten gequält und dann wie Wegwerfartikel der Laborausstattung behandelt. Affen leben in Laboren häufig einzeln in kleinen Metallgehegen und sehen nie das Tageslicht. Der permanente Durst, die Freiheitsberaubung und die fehlenden Möglichkeiten zur artgerechten Beschäftigung führen zu schweren Verhaltensstörungen und Erkrankungen. Hinzu kommen häufig noch Grausamkeit und Gleichgültigkeit der Betreuer und Experimentatoren.
 
2013 hat Air France alleine in den USA mindestens 5.500 Affen zu Versuchslaboren transportiert. Große Fluggesellschaften wie Lufthansa, United Airlines, British Airways, Delta Airlines u. v. m. haben sich bereits bewusst gegen die Flüge mit den Primaten entschieden. Weigert sich die Gesamtheit aller Fluglinien gegen die Transporte, werden die Labore künftig nicht mehr in der Lage sein, ihre Käfige zu füllen und die unwirksamen, veralteten Experimente durchzuführen. Die Vielzahl tierfreier Testverfahren ist nicht nur kostengünstiger und schneller als Tierversuche, sondern führt im Hinblick auf die toxikologische Wirkung von Produkten beim Menschen auch zu präziseren Ergebnissen.
 
Die Tierrechtsorganisation hat in der Vergangenheit wiederholt und international gegen die tödlichen Affentransporte durch Air France protestiert. Die Kampagne von PETA Deutschland e.V. und ihrer weltweiten Schwesterorganisationen wird so lange weitergeführt werden, bis sich auch Air France nicht mehr an diesem tierfeindlichen Geschäft beteiligt. Auch Prominente wie James Cromwell, Dr. Jane Goodall und Peter Gabriel haben sich gegen die Grausamkeiten von Air France ausgesprochen.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Airfrance
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de