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Ostrhauderfehn: Sechs tote Welpen im Kanal gefunden – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand August 2017
Ostrhauderfehn / Stuttgart, 11. August 2017 – Suche nach Tierquäler: Einer Polizeimeldung zufolge wurde der Behörde am Dienstagnachmittag mitgeteilt, dass sechs tote Hundewelpen im Kanal der Ahornstraße/Nordstraße treiben würden. Die Tiere ähnelten der Hunderasse Jack Russel. Die Polizei Rhauderfehn ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und bittet unter der Telefonnummer 04952 9230 um Zeugenhinweise. Um den Täter zu überführen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, aus. Zeugen können sich ebenso telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail bei PETA melden – auch anonym.
 

„Bitte helfen Sie mit, diese grausame Tat aufzuklären! Der ehemalige Halter, der die Hunde einfach im Kanal „entsorgt“ hat, hat sich strafbar gemacht und muss zur Rechenschaft gezogen werden“, sagt Judith Pein im Namen von PETA. „Es kann nicht sein, dass sich Menschen Tieren entledigen als wären sie Wegwerfware. Verantwortungsvolle Halter müssen verhindern, dass ihre Tiere ungewollten Nachwuchs bekommen – der sicherste Schritt dazu ist die Kastration.“
 
Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

 

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“


Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, DenisS@peta.de