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PETA-Aktion informiert über das Leid der Hühner für Eier / Dienstag, 12. September 2017, ab 18:00 Uhr / Stuttgart

 
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Stand September 2017
Stuttgart, 8. September 2017 – Leiden für Eier: Mit Schutzanzügen und Hühnermasken bekleidet werden Unterstützer der Tierrechtsorganisation PETA am kommenden Dienstag ab 18 Uhr in der Königstraße in Stuttgart auf die Missstände und Torturen aufmerksam machen, denen Hühner in der landwirtschaftlichen Tierhaltung ausgesetzt sind. Dabei informieren sie auch über „versteckte Eier“, die sich in zahlreichen Produkten wie Nudeln, Keksen oder anderen Fertigprodukten verbergen können und mit erheblichen Qualen für die sensiblen Tiere verbunden sind. Um zu zeigen, wie einfach eine eifreie Ernährung ist, werden die Unterstützer zudem kostenlose „MyEy“-Proben verteilen. Mit der Aktion appelliert PETA an alle Menschen, die Augen nicht vor dem Leid der Tiere zu verschließen und sich beim Einkauf bewusst für vegane Produkte ohne Ei zu entscheiden.
 
„Hühner sind hochsoziale, intelligente Tiere und haben verschiedene Musikgeschmäcker, werden in der landwirtschaftlichen Tierhaltung jedoch zu Eierlegemaschinen degradiert“, so Lisa Wittmann, Agrarwissenschaftlerin und Fachreferentin bei PETA. „Der Kauf eines Eis oder eihaltigen Produkts unterstützt die gravierenden Missstände und den Tod Millionen frisch geschlüpfter, männlicher Küken, die keine Eier legen und daher als unprofitabel gelten – PETA appelliert an alle Konsumenten, sich für eine der zahlreichen, leckeren Alternativen zu entscheiden.“
 
Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 50 Millionen männliche Küken vergast oder geschreddert – das sind fast 100 Tiere pro Minute. Da sie weder Eier legen noch für die Fleischproduktion genutzt werden können, gelten sie als nicht profitabel und werden bereits wenige Stunden, nachdem sie geschlüpft sind, getötet. Hinter dem „Bio“-Siegel verbergen sich häufig dieselben tierverachtenden Praktiken.

Hühner sind faszinierende Tiere. Einige von ihnen mögen klassischen Rock, während andere klassische Musik bevorzugen. Sie schließen Freundschaften, erkennen einander, lieben ihren Nachwuchs und kommunizieren bereits mit ihren Jungen, wenn diese noch im Ei sind. Sie genießen Staubbäder und dösen gerne in Bäumen. In den Ställen hingegen fristen sogenannte Legehennen ein Elendsdasein: Eingepfercht in viel zu enge Käfige oder mit tausenden Artgenossen in einer Halle leben sie meist in ihren eigenen Exkrementen und existieren einzig zu dem Zweck, unnatürlich viele Eier zu „produzieren“. Hühner haben eine natürliche Lebenserwartung von 10 bis 15 Jahren, doch sobald ihre Legeleistung nach etwa eineinhalb Jahren nachlässt, werden sie im Schlachthaus getötet.
 
WANN & WO: Dienstag, 12. September 2017, ab 18:00 Uhr, Königstraße 1B (Höhe McDonalds), 70173 Stuttgart

Weitere Informationen:
PETA.de/Eier
PETA.de/Ei-Alternativen
PETA.de/Huehner

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 711 860591-529, JanaF@peta.de