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PETA-Appell zum Nikolaustag: ausreichend Schlafplätze für wohnungslose Menschen und ihre Hunde

 
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Zahlreiche Obdachlosenunterkünfte untersagen die Mitnahme von Tieren

Stand Dezember 2013
Gerlingen, 4. Dezember 2013 – Weihnachtlicher Kerzenschein, knisterndes Kaminfeuer, heißer Glühwein und die ersten Schneeflocken: Das gehört für die meisten Menschen in die vorweihnachtliche Adventszeit genau wie der Nikolaustag. Doch nicht für alle Bürger ist der Winter mit positiven Attributen versehen. Insbesondere für in Not geratene Menschen und ihre treuen Begleiter, die Hunde, wächst mit zunehmender Kälte die Angst vor dem Erfrieren. Denn in zahlreichen Obdachlosenunterkünften ist die Mitunterbringung von Hunden generell nicht gestattet. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. appelliert zum Nikolaustag daher an Kommunen, Kirchen, Obdachlosenheime und Notunterkünfte, dafür zu sorgen, dass besonders in der kalten Jahreszeit ausreichend Schlafplätze für wohnungslose Mitbürger und ihre Hunde vorhanden sind.

„Es ist nicht auszuschließen, dass hilfsbedürftige Menschen im Winter auf einen warmen, lebensrettenden Schlafplatz verzichten, weil sie ihren vierbeinigen Begleiter nicht im Freien lassen wollen“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Im Mittelpunkt des Nikolaustages stehen Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Daher appellieren wir insbesondere an diesem Tag an die Betreiber von Notunterkünften, bereits vor den bevorstehenden kalten Monaten eine Regelung zu schaffen, die wohnungslosen Menschen und ihren Hunden eine warme Unterkunft garantiert.“

Tierfreundliche Einrichtungen verfügen in der Regel nur über eine begrenzte Anzahl an Plätzen, die meist schnell belegt sind. Allein im letzten Jahr sind bundesweit fünf obdachlose Bürger erfroren.
 

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, AnneliI@peta.de