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Kritikpunkt: PETA betreibt bei Kindern Gehirnwäsche

Zahlreiche PETA-Mitarbeiter sind selbst Eltern. Wenn wir Kindern die Grausamkeit begreiflich machen, die mit dem Verzehr von Fleisch einhergeht, so haben wir dabei ausschließlich das Wohl der Kinder vor Augen. Viele Kinder, die nach klassischen westlichen Ernährungsgewohnheiten versorgt werden und erhebliche Mengen von Fleisch- und Milchprodukten zu sich nehmen, entwickeln bereits ab einem Alter von drei Jahren fettige Ablagerungen an den Innenwänden der Arterien, was Jahre später zum Herzinfarkt führen kann. Übergewicht bei Kindern ist ein Problem, das in der heutigen Zeit epidemische Ausmaße angenommen hat. Gleichwohl werden Millionen von Kindern an Schulen regelmäßig mit Fleisch- und Milchprodukten ernährt, denn die Interessenverbände der Milch- und Fleischindustrie, die diese Schulen beliefern, behaupten, dass Fleisch und Milch für eine gesunde Ernährung unverzichtbar seien. Diese Ansicht steht selbstredend im Widerspruch zu modernen ernährungswissenschaftlichen Kenntnissen.

Die Ernährungsgewohnheiten eines Menschen für den Rest des Lebens bilden sich bereits in der Kindheit. Genau so wenig, wie wir es der Tabakindustrie erlauben, unsere Kinder zum Rauchen zu animieren, sollten wir es nicht länger zulassen, dass die Milch- und Fleischindustrie mit ihren Produkten bei unseren Kindern hausieren geht. Stattdessen sollten wir den Kindern frühzeitig einen gesunden und humanen Lebensstil nahelegen und ihnen intelligente Ernährungsmöglichkeiten aufzeigen, von denen sie ihr Leben lang profitieren. Manche Eltern nehmen es PETA übel, dass wir die Risiken und Grausamkeiten bekannt machen, die mit dem Verzehr von Fleisch unmittelbar verknüpft sind. Unserer Meinung nach sollten diese Menschen ihre Verärgerung statt auf uns lieber auf die Industrien richten, die vom Verkauf von Nahrungsmitteln profitieren, die sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen verursachen.


Kritikpunkt: PETA hetzt Kinder gegen ihre Eltern auf


Es gibt zwei Motive, die sich scheinbar direkt an Kinder wenden. Ein Flyer mit dem Titel „Dein Papa tötet Tiere“ gegen Angeln, sowie eine Broschüre namens „Deine Mama tötet Tiere“, die über die Grausamkeiten der Pelzindustrie informiert. Beide Flyer verteilen wir aufgrund der beschriebenen grausamen Praktiken nicht an Kinder unter 13 Jahren, sondern nur an die pelztragenden Mütter und angelnden Väter.

Wir hoffen, den Eltern damit aufzeigen zu können, dass sie ihren Kindern durch das Tragen von Pelz und das Töten von Fischen ein negatives und liebloses Zeichen setzen. Kinder sind von Natur aus mitfühlend und tierlieb. Früher oder später werden sie wissen, dass ihre eigenen Eltern durch das Tragen von Pelz bzw. das Angeln dazu beitragen, dass Tiere gequält und auf grausame Weise getötet werden. Sinn unserer Kampagne ist es, Eltern klar zu machen, dass sie keinen Pelz tragen oder Angeln sollten, wenn sie sich nicht trauen, ihren Kinder zu sagen, auf welch grausame Weise dafür Tiere getötet werden.

Explizit an Kinder richtet sich dagegen unsere Online-Kampagne www.petakids.de. Auf der Homepage werden kindgerecht und spielerisch Empathie und tierfreundliches Verhalten vermittelt.
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