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PETA-Druck zeigt Wirkung: Lufthansa stellt Versand von Hunden und Katzen an Versuchslabors ein

Airline liefert keine Hunde und Katzen mehr für Tierversuche

Stand April 2010
East Meadow, N.Y. / Gerlingen, 16. April 2010 – Keine 24 Stunden nachdem PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) Bilder von 50 verängstigten Beagles, die von der Lufthansa an ein Labor in Schottland geliefert wurden, veröffentlicht hatte, zeigte sich ein Erfolg: Die internationale Fluglinie Lufthansa hat eine neue Firmenpolice angekündigt, die den Transport von Hunden und Katzen an Versuchslabors verbietet – wohl auch unter Druck eines Aktionsaufrufes auf der vielbesuchten Homepage der Organisation, www.PETA.de. Auch PETA-Büros in anderen Ländern veröffentlichten den Aufruf auf ihren Internetseiten und starteten so eine internationale Protestwelle.

„Diese Entscheidung ist ein Schritt in die richtige Richtung,“ so Kampagnenleiterin Dr. Tanja Breining von PETA Deutschland e. V. „Wir fordern das Unternehmen nun auf, diesen Schutz auch auf alle anderen Tierarten auszuweiten, die immerhin das gleiche Leid empfinden, wie Hunde und Katzen.“ PETA hatte Bilder von Hunden veröffentlicht, die im Dezember 2008 an die Charles River Laboratories (CRL) in Schottland versandt wurden – eine Versuchseinrichtung, wo die Tiere wohl in Medikamententexts und Versuchsreihen zu Pestiziden vergiftet und getötet wurden. CRL ist einer der weltweit größten Züchter und Nutzer von Tieren in Tierversuchen und hat bereits mehrfach gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Das Unternehmen hat seit 2007 mindestens zwei Duzend Mal gegen das Tierschutzgesetz verstoßen und erhielt vor kurzem eine Strafe über 14.000 US-Dollar durch das US-Landwirtschaftsministerium, weil 33 Affen in einer Einrichtung in Nevada auf grausame Weise zu Tode kamen. Die Hunde auf den Bildern stammten von den Marshall Farms, einem Großzüchter von Hunden, Schweinen und Frettchen, die in Versuchen eingesetzt werden. Seit 2007 wurde das Unternehmen über 20 Mal wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz vorgeladen; in einem Fall, weil den Tieren keine angemessene tierärztliche Versorgung zukam. Lufthansa schließt sich damit tierfreundlichen Unternehmen wie Air Canada an: Die Fluglinie verschickt bereits seit 2007 keine Hunde mehr an Versuchseinrichtungen. Auch Cathay Pacific und Qantas weigern sich, Tiere zu transportieren, die für Versuchszwecke bestimmt sind. Viele weitere Fluglinien führen bereits starke Einschränkungen. PETA möchte Lufthansa nun davon überzeugen, die neue Police auf alle Tierarten zu erweitern.


Weitere Informationen: http://www.peta.de/lufthansa und www.stoptierversuche.de
Druckfähige Fotos: http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=20
Interviewkontakt: Dr. Tanja Breining, Tel. 07156 / 17828-30