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PETA fordert Schweizer GIANTS Software GmbH auf, Material von Schweineschlachtungen in Videospiel „Landwirtschafts-Simulator 17“ aufzunehmen

 
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Entsetzliche Realität von Schweinen soll nicht zensiert werden

Stand September 2016
Zürich, 7. September 2016 – Nach der Ankündigung, dass es im Videospiel „Landwirtschafts-Simulator 17“ der Schweizer GIANTS Software GmbH auch um Schweinezucht geht, schrieb PETA UK einen Brief an Christian Ammann, den Geschäftsführer des in der Schweiz ansässigen Unternehmens. Dieser enthielt die Aufforderung, Videomaterial aus Schlachthöfen in das Spiel aufzunehmen. In dem Schreiben wird außerdem darauf hingewiesen, dass das Spiel zeigen sollte, wie Schweine getötet werden – nämlich indem sie kopfüber aufgehängt, erstochen und in kochend heißes Wasser geworfen werden –, damit die Spieler eine wahrheitsgetreue Darstellung dieser Industrie bekommen.
 
„Der ‚Landwirtschafts-Simulator 17‘ sollte entweder die entsetzliche Realität zeigen, die Schweine in einem Schlachthof durchleben müssen, oder in einen ‚Veganen Landwirtschafts-Simulator 17‘ geändert werden, in dem Spieler Pflanzen anbauen können ‒ alles andere wäre unehrlich“, so PETA UK European Outreach Liaison Harriet Barclay. „PETA fordert jeden auf, der Videomaterial von Schweineschlachtungen für zu grausam hält, um es in ein Virtual-Reality-Spiel aufzunehmen, im wahren Leben keine toten Tiere mehr auf seinem Teller zu dulden und zu veganen Nahrungsmitteln zu wechseln, für die keine Tiere leiden mussten.“
 
PETA – deren Motto zum Teil lautet „Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen“ – hat wiederholt dokumentiert, dass Muttertiere in Mastbetrieben gewaltsam immer wieder befruchtet und in Abferkelbuchten gesperrt werden, die so klein sind, dass sie sich nicht einmal umdrehen können. Der Mutter werden ihre Jungtiere nach nur wenigen Wochen weggenommen; ohne Betäubung werden den Ferkeln die Zähne abgekniffen oder abgeschliffen und ihre Schwänze abgeschnitten. Im Schlachthof werden die Schweine vor der Tötung kopfüber aufgehängt. Die Arbeiter sind meist so in Eile, dass sie die Tiere oft nicht ausreichend betäuben, sodass sie wieder aufwachen, während sie noch ausbluten und in kochend heißes Wasser geworfen werden.
 
PETA UKs Brief an den Geschäftsführer von GIANTS Software Managing, Christian Ammann, ist hier verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter PETA.org.uk.
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de