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PETA kritisiert Angelmesse in Berlin

Stand November 2012
Berlin / Gerlingen, 22. November 2012 – Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. kritisiert die am kommenden Wochenende auf dem Messegelände Berlin veranstaltete Angelmesse „AngelWelt Berlin 2012“. PETA weist darauf hin, dass Jahr für Jahr Millionen von Fischen Haken in den Mund gestoßen werden, um sie an Land zu ziehen, wo sie qualvoll ersticken. PETA fordert ein Verbot von Angelmessen, die den barbarischen Umgang mit Tieren verherrlichen und appelliert an die Bürger in Berlin, diese Veranstaltung zu meiden.

„Angeln ist kein Hobby, denn Fische können, genau wie alle anderen Tiere, Schmerzen empfinden“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Fische sind kein Spielzeug und auch kein schwimmendes Gemüse.“

Zwei neue Gutachten der Schweizer Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) befassen sich intensiv mit der Kognition und dem Bewusstsein bei Fischen. Die Verfasser, Philosoph Markus Wild und Biologe Helmut Segner, belegen eindeutig, dass Fische Schmerzen empfinden, ein Bewusstsein haben, lernfähig sind und kooperieren können. Weiterhin weist ihr Hirn zahlreiche Übereinstimmungen mit dem Gehirn von Säugetieren auf.

Fische gehören ins Wasser und nicht auf den Teller. Tierfreunde, die dennoch in den Genuss des „fischigen“ Geschmacks kommen möchten, können sich an PETAs veganen Fisch-Rezepten erfreuen. Erst diesen Monat gewann ein Veggie-Räucheraalsalat den hoch begehrten niederländischen Nahrungsmittelpreis “SmaakNL2012”.

Auch Fische empfinden Schmerzen / © PETA Das Bild ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:
Fischen-tut-weh.de
PETA.de/Visch-rezepte

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de